|
|
Markus Fugmann: 09.01.09 12:14 Marktausblick vom 09.01.09... |
|
|
Norbert Lohrke: 09.01.09 09:01 Allianz auf Staatskosten |
|
|
Markus Fugmann: 08.01.09 12:31 Marktausblick vom 08.01.09... |
|
|
Autor | Norbert Lohrke | Bewertung (0): | |
|
| Erstellt am: | 30.11.07 09:39 | Antworten: | 0 | ||
Bookmarken bei:
|
|||||
Ich berichtete bereits gestern darüber, dass der stellvertretende Fed Präsident Donald Kohn eine Zinssenkung andeutete. Jetzt hat sich auch Fed Chef Ben Bernanke höchstpersönlich zu Wort gemeldet. Der Rückgang im Eigenheimbereich und die damit im Zusammenhang stehenden mortgage Turbulenzen führen seiner Meinung nach doch „zu größeren Unsicherheiten, was den wirtschaftlichen Ausblick anbetrifft“, als gedacht. Dies hat seiner Meinung nach dazu geführt, dass „die Konditionen am Finanzmarkt sich weiter verschlechtern, was dazu führen könnte, dass sich der Eigenheimmarkt und andere kreditsensitive Sektoren weiter verschlechtern“.
Insofern wird die Fed sehr genau beobachten, welche Daten der Markt in den nächsten zwei Wochen liefert. Insbesondere die heute zur Veröffentlichung anstehenden Daten zum Einkommen und Konsum sowie der für nächste Woche erwartete Report zum Arbeitsmarkt werden dabei von entscheidender Bedeutung sein. Dabei erwartet Herr Bernanke, dass „die Einkommen und Konsumausgaben weiter wachsen, den Konsumenten dennoch aber ein nicht unbedeutender Gegenwind entgegenschlägt, der sich aus höheren Benzinpreisen, angezogenen Kreditkonditionen und rückläufigen Aktienkursen nährt“.
Schließlich wies er noch darauf hin, dass es weiterhin Bedenken hinsichtlich der steigenden Inflation gibt, die vor allem auf gestiegene Energie- und Lebensmittelpreise und einen schwachen Dollar zurückzuführen sei. Wobei er diese Aussage sogleich abschwächte, indem er darauf verwies, dass die Inflation in den letzten Monaten „relativ zahm“ gewesen ist.
Obwohl ich noch nicht zu denen gehöre, die eine Zinssenkung schon als sicher eingepreist haben, spricht nach diesen Aussagen des amerikanischen Notenbankchefs doch eine ganze Menge dafür, dass sie kommen wird. Die Liquidität ist aufgrund des noch nicht wieder hergestellten Vertrauens doch noch sehr zurückhaltend, jedenfalls was das Verhaltend der Banken untereinander betrifft. Man traut sich offensichtlich gegenseitig nicht über den Weg. Zu viele haben zu viele Fehler gemacht.
Andererseits sind die ökonomischen Daten, wie gestern bereits berichtet, gar nicht so schlecht, wie man hierzulande leider auch in seriösen Zeitschriften lesen muss. So ist zum Beispiel der Verkauf von neuen Eigenheimen immerhin um +1,7 % gestiegen, wenngleich der Durchschnittspreis -13 % unter dem des Vorjahres, bei jetzt 217.800 Dollar, liegt. Auch hat die Regierung das Wirtschaftswachstum um 1 % über das bisher geschätzte Wachstum auf nunmehr 4,9 % angehoben.
Bei genauer Betrachtung kann man meines Erachtens schon heute mit relativ großer Wahrscheinlichkeit sagen, dass sich das Wirtschaftswachstum – wenn überhaupt – nur mäßig abschwächen wird. Insofern entbehren Horrorszenarien, wie sie hierzulande mit geradezu diebischer Freude aufgemalt werden, jeglicher Grundlage. Wieso frage ich Sie alle, wird eigentlich unser Wirtschaftswachstum das nur bei ca. um die 2,5 % liegt und die miserable Wirtschaftspolitik der hiesigen Regierung nicht schärfer angegriffen? Welche Borniertheit und Selbstgerechtigkeit steckt eigentlich hinter der Art und Weise wie wir derzeit die Amerikaner und ihre Wirtschaft sehen? Jeder von uns könnte froh sein, wenn wir nur annähernd diese Verhältnisse bei uns hätten. Dazu fehlen uns leider derzeit die Köpfe.
Also. Wir werden ein schönes Weihnachten bekommen. Nicht nur wir, auch und insbesondere die Amerikaner. Und nicht weil wir so toll sind, sondern weil auch wir und unsere Börse weiterhin von der positiven Stimmung aus Übersee leben.
Einen schönen Tag und hohe Renditen wünscht Ihnen
Ihr Norbert Lohrke
Globalyze KG – Vergleich macht reich!
Ihr Online-Aktienanalyseportal
Globalyze German Value KG
Ihre Anlagegesellschaft - Schwerpunkt: Deutsche Werte!
Wenn Sie ab sofort optimal über das Geschehen an den internationalen Kapitalmärkten informiert werden wollen, beziehen Sie ab sofort meinen kostenlosen und täglich erscheinenden Newsletter Kapitalmarkt-Radar.
Nehmen Sie am 30-Tage-Gratis Test meines Take-Off Investor Börsenbrief teil und optimieren Sie Ihre Gewinnmöglichkeiten mit Value Investments in Sondersituationen!
Sie sind leider nicht angemeldet. Melden Sie sich mit Ihren Benutzername und Password und geben Sie dann bitte Ihre Bewertung ab. Sollten Sie noch keinen Account bei World of Investment haben, können Sie sich hier registrieren.