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Markus Fugmann: 09.01.09 12:14 Marktausblick vom 09.01.09... |
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Norbert Lohrke: 09.01.09 09:01 Allianz auf Staatskosten |
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Markus Fugmann: 08.01.09 12:31 Marktausblick vom 08.01.09... |
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Autor | Frank Sterzbach | Bewertung (0): | |
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| Erstellt am: | 07.06.08 10:42 | Antworten: | 0 | ||
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Solar-Aktien waren in den letzten Wochen das Opfer einer Rangelei der beiden Regierungsparteien. Die Unsicherheit über die künftigen Fördersätze in Deutschland war unserer Einschätzung nach der Hauptgrund für den jüngsten Kursverfall bei Solar-Aktien. Diese Unsicherheit ist nun aus dem Markt – die Einspeisevergütung für Solarstrom wird nur mäßig gesenkt. Trotz allem müssen Sie als Anleger Folgendes wissen: Der Solar-Sektor unterliegt an der Börse in hohem Maße politischen Einflüssen – und das nicht nur in Bezug auf den deutschen Markt. Hinzu kommt, dass die Produktionskapazitäten weltweit, vor allem aber in Asien, stark ausgebaut werden. Anzunehmen daher, dass eine Auslastung der Kapazitäten in absehbarer Zeit nur über niedrigere Preise erreicht werden kann. Was wiederum auf die Gewinn-Margen der Unternehmen drücken würde. Dies alles sind Risiken, die Anleger auf dem Schirm haben sollten.
Hat Obama grünen Daumen?
Andererseits – und dies macht erneuerbare Energien zum Megatrend – wird ein drohender Klimawandel in vielen Staaten als Problematik erkannt und Öl wird ohnehin immer teurer. Eine hohe Nachfrage aus südeuropäischen Ländern und ein konsequenter Einstieg der USA könnten auch in den kommenden Jahren für ein starkes Wachstum in der Solar-Industrie sorgen. Der frisch gekürte US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama möchte die USA beim Kampf gegen den Klimawandel in eine Führungsrolle hieven. Kontrahent John McCain will ebenfalls erneuerbare Energien stärker fördern. In der US-Umweltpolitik könnte also nach der Ära Bush ein Umdenken einsetzen. Und dann gibt es noch einen weiteren triftigen Grund, warum Solar-Aktien auch in Zukunft aussichtsreich sind: Übernahmefantasie. Unlängst wurde bekannt, dass Bosch die Mehrheit an Ersol übernehmen wird. Pro Ersol-Aktie blättert Bosch 101 Euro auf den Tresen. Das großzügige Angebot lag um 68 Prozent über dem durchschnittlichen Kurs der Aktie in den letzten drei Monaten. Die Ersol-Aktie explodierte nach Bekanntgabe des Übernahmeangebots.
Keine Sonnenfinsternis
Aufgrund des relativ geringen Börsenwertes von ca. 655 Mio. Euro könnte zum Beispiel die Aktie von Solon in Zukunft von Übernahmefantasie profitieren. Generell raten wir Anlegern, auf Titel zu setzen, die vor dem Hintergrund eines starken Auslandsgeschäfts nicht allzu sehr von der deutschen Förderpolitik abhängig sind. Wie beispielsweise eben erwähnte Solon oder auch SolarWorld. Der Konzern aus Bonn generiert den größeren Teil seines Umsatzes im Ausland. Im attraktiven US-amerikanischen Markt konnte sich SolarWorld bereits positionieren. Auch Q-Cells verfügt über ein starkes Auslandsgeschäft. Mit einem KGV09e von 23 ist die Aktie aber schon ambitioniert bewertet. Unser Fazit: Es gibt keine Sonnenfinsternis. Solar-Aktien bleiben interessant. Doch die richtige Aktien-Auswahl wird immer wichtiger. Mehr wichtige Informationen zu Solar-Aktien erhalten Anleger in der aktuellen Ausgabe des kostenfreien Börsenbriefes „Finanzen & Börse“.
Eine erfolgreiche Börsenwoche wünscht Ihnen
Frank Sterzbach
Finanzen & Börse
http://www.finanzenundboerse.de
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