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Markus Fugmann: 09.01.09 12:14 Marktausblick vom 09.01.09... |
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Norbert Lohrke: 09.01.09 09:01 Allianz auf Staatskosten |
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Markus Fugmann: 08.01.09 12:31 Marktausblick vom 08.01.09... |
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Autor | Frank Sterzbach | Bewertung (0): | |
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| Erstellt am: | 26.05.08 18:26 | Antworten: | 0 | ||
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Nein, die Finanzkrise war nicht hauptsächlich dafür verantwortlich, dass es in den letzten Tagen nicht so toll lief am Aktienmarkt. Was wirklich aufs Gemüt drückte, war der unglaublich gestiegene Ölpreis. Und dieser überlagerte alles. So publizierte das Ifo-Institut unlängst seinen viel beachteten Geschäftsklima-Index, welcher sich im Mai überraschend verbessert zeigte. Was wiederum hoffen lässt, dass die Finanzkrise die deutsche Wirtschaft doch nicht allzu schwer trifft. Am deutschen Aktienmarkt brandete allerdings nur ein kurzer Jubel auf. Der DAX machte kurz nach Bekanntgabe des Ifo-Index einen eher unmotivierten Freudensprung, landete wenige Stunden später aber auf seinem Hosenboden. Denn die Laune war trotz überraschend gutem Ifo-Index im Keller – das liebe Öl wird eben immer teurer und teurer.
DAX: Aufwärtstrend gebrochen!
Ein ständig steigender Ölpreis ist letzten Endes Gift für Wirtschaft und Börse. Damit bleibt uns Verbrauchern weniger Geld in der Tasche, um die Produkte der Unternehmen zu konsumieren. Die Fahrt zur Tankstelle wird immer mehr zum Horror-Trip. Und auch viele Unternehmen selbst ächzen unter höheren Kosten für Produktion und Transport. In der letzten Woche gab es Allzeithochs beim Ölpreis im Dutzend billiger. Der Barrel-Preis für die Nordsee-Sorte Brent lugte bereits über die Marke von 135 US-Dollar. Binnen eines Jahres hat sich der Ölpreis damit verdoppelt! Hauptgrund für den jüngsten Preis-Anstieg: Die US-Lagerbestände sind um 5,4 auf 320,4 Mio. Barrel gesunken. Experten hatten hingegen mit einer Erhöhung der Lagerbestände gerechnet. Der DAX rutschte zum Ausklang der vergangenen Woche unter 7.000 Punkte und durchbrach damit seinen seit März bestehenden Aufwärtstrend. Es liegt ein Öl-Teppich auf dem Börsen-Parkett. Und kurzfristig ist nicht auszuschließen, dass der DAX weiterhin darauf ausrutscht.
Öl: Jetzt noch einsteigen?
Wie aber geht es weiter beim Ölpreis? Sollen Anleger jetzt in Öl machen? Im langfristigen Chart wird deutlich, dass der Ölpreis mittlerweile doch deutlich überhitzt ist. Ein klares Verkaufssignal stellt dies allerdings noch nicht dar. Vielmehr können wir nicht ausschließen, dass der Ölpreis kurzfristig weiter nach oben schnellt. Gerade in der Endphase einer spekulativen Blase regiert gerne mal die Unvernunft, was die Kurse auf ebenso unvernünftige Kursniveaus treibt. Der Ölpreis steigt derzeit, weil er steigt – fundamentale Fakten stoßen momentan auf taube Ohren. Dass aber sogar kurzfristige Kursziele von 200 US-Dollar die Runde machen, halten wir für übertrieben. Diese überbordende Euphorie spricht eher für eine baldige Korrektur. Kurzum: Eine frische Spekulation auf weiter steigende Kurse wäre gegenwärtig mit sehr hohen Risiken verbunden. Für einen langfristigen Einstieg sollten sich in den kommenden Wochen günstigere Kursniveaus ergeben. Denn auf längere Sicht erscheinen Ölpreise von 200 US-Dollar keineswegs als übertrieben.
Eine erfolgreiche Börsenwoche wünscht Ihnen
Frank Sterzbach
Finanzen & Börse
http://www.finanzenundboerse.de
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