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Markus Fugmann: 09.01.09 12:14 Marktausblick vom 09.01.09... |
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Norbert Lohrke: 09.01.09 09:01 Allianz auf Staatskosten |
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Markus Fugmann: 08.01.09 12:31 Marktausblick vom 08.01.09... |
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Autor | Norbert Lohrke | Bewertung (0): | |
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| Erstellt am: | 10.06.08 09:20 | Antworten: | 0 | ||
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Jetzt ist also Steve Jobs doch noch mit seinem neuen iPhone über den Tresen gekommen. Und eines muss man ihm lassen. Wieder einmal hat er uns alle überrascht. Obwohl wir wussten, dass die zweite Generation mehr an Bord haben wird, als die Erste. So ist die Kombination eines größeren Funktionsumfangs mit einem deutlich niedrigeren Preis doch beachtlich.
Das neue iPhone wird ab 11. Juli dieses Jahres in 70 Ländern weltweit für nur 199 Dollar erhältlich sein. Und im Gegensatz zu seinem Vorgänger wird das iPhone 3G-fähig sein, also UMTS nutzen können und aufgrund eines eingebauten GPS (=Global Positioning System) sogenannte location based services anbieten können.
An weiterer Ausstattung ist ein Headset enhalten. Außerdem hat das neue iPhone den neuen Service MobileMe an Bord. Mit diesem Web 2.0-Service können Mails, Kontakte, Kalender und Web Galerien wie Fotos angesehen und mit anderen geteilt werden. Steve Jobs beschreibt es als ein Exchange (=Microsoft Software) für jeden.
Allerdings werden wohl die monatlichen Kosten für die Nutzung des iPhones steigen. AT&T hat bereits angekündigt, dass die Nutzer für einen unbegrenzten Datenservice statt bisher 20 Dollar in Zukunft 30 Dollar bezahlen müssen.
„We learned so much of the first iPhone“, sagte Steve Jobs bei der Vorstellung seines neuen Produkts auf der Apple Worldwide Conference in San Francisco. Und da hat er nicht zuviel versprochen. Mit der UMTS Funktionalität ist es ca. 3-mal schneller als das alte Gerät. Zudem kann man jetzt mit GPS auch Navigationssysteme nutzen. Insofern wird der Marktführer Nokia und der Zweite Research in Motion (RIM) mit seinen Blackberry Produkten verstärkten Konkurrenzdruck spüren. Auch, wenn die bereits angekündigt haben, iPhone-ähnliche Geräte zu bauen.
Ob das iPhone allerdings bei diesem Preis genug Rendite für das Unternehmen abwirft, wird man sehen. Jobs wird wohl mehr als die 6 Millionen Geräte der ersten Generation weltweit verkaufen müssen, um auf seine Kosten zu kommen. Wobei ihm das mit diesem neuen Gerät eigentlich gelingen müsste. Sicherlich leichter fallen würde es ihm, wenn er sich von der Strategie des Verkaufs der Geräte über exklusiven Händler in den einzelnen Ländern verabschieden würde.
Wobei die Vorgehensweise, die Marge darüber zu machen, dass die Mobilfunkunternehmen dafür blechen, das sie das Exklusivrecht für ein Land erhalten, gar nicht so doof ist. Im Gegenteil. Jobs kann sich mit dem iPhone zu einem recht günstigen Preis, gerade in Zeiten der steigenden Kosten, brüsten und die Mobilfunkbetreiber müssen über höhere Tarife schauen, wie sie diese Fee indirekt über uns Kunden finanzieren. Und haben damit den schwarzen Peter.
Ganz schön clever. Damit sollte Apple auch weiterhin ein interessantes Investment bleiben.
Einen schönen Tag und hohe Renditen wünscht Ihnen.
Ihr Norbert Lohrke
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