Der Fokus richtet sich weiterhin auf den Finanzsektor, den USD und Carry-Trades ... Goldman Sachs und UBS haben ihre geschätzte Gesamtzahl für Abschreibungen im Finanzsektor erhöht. Carry-Trades und der USD sehen erneut schwach aus.
Nachrichten: Deutschland IFO – Geschäftsklima (Mrz) bei 104,8 vs. 103,5 erwartet vs. 104,1 zuletzt. Deutschland IFO – Aktuelle Situation (Mrz) bei 111,5 vs. 109,5 erwartet vs. 110,3 zuletzt. Deutschland IFO – Aussichten (Mrz) bei 98,4 vs. 97,8 erwartet vs. 98,2 zuletzt. Euroland Leistungsbilanz (JAN) bei -10,6 Mrd. vs. -10,3 Mrd. zuletzt. Euroland Industrieaufträge pro Monat/Jahr bei 2,0%/7,3% vs. 0,2%/3,3% erwartet vs. -3,6%/2,1% zuletzt. US Hypothekenanträge (Mrz) bei 48,1% vs. -2,9% zuletzt. US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter (FEB) bei -1,7% vs. 0,7% erwartet vs. -5,3% zuletzt. US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter ohne Transport (Feb) bei -2,6% vs. -0,3% erwartet vs. -1,6% zuletzt. US Neuhausverkäufe (FEB) bei 590K vs. 578K erwartet vs. 588K zuletzt. US Neuhausverkäufe pro Monat (Feb) bei -1,8% vs. -1,7% erwartet vs. -2,8% zuletzt. US DOE U.S. Rohölbestände (Mrz) bei 88K vs. 1800K erwartet vs. 133K zuletzt. Neuseeland Handelsbilanz (Feb) bei 258,0K vs. 140,0K erwartet vs. -320,0K zuletzt. Neuseeland Leistungsbilanz (4Q) bei -3,410 Mrd. vs. -3,500 Mrd. erwartet vs. -5,174K zuletzt. Neuseeland Defizit/ BIP-Verhältnis (4Q) bei -7,9% vs. -8,0% erwartet vs. -8,3% zuletzt. Japan Ausländischer Erwerb japanischer Bonds (Mrz) bei JPY-2346,7 Mrd. vs. JPY853,0 Mrd. zuletzt.
Kalender - heute:
10:30 UK Gesamte geschäftliche Investitionen pro Quartal/ Jahr (4Q) -0,5% / 1,7% 10:30 UK BBA-Krediten für Hauskäufe (FEB) 44288 zuletzt 13:30 US BIP Annualiziert (4Q) 0,6% 13:30 US Persönlicher Konsum (4Q) 1,9% 13:30 US BIP Preisindex (4Q) 2,7% 13:30 US PCE Kerndaten pro Quartal (4Q) 2,7% 13:30 US Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der US-Abeitslosenversicherung (mrz) 370K 13:30 US Laufende Anträge auf Leistungen im Rahmen der US-Abeitslosenversicherung (Mrz) 2885K 15:00 US Help-Wanted-Index (FEB) 20 15:30 US EIA Änderung der Erdgas-Vorräte (Mrz) -45 22:45 NZ BIP pro Quartal/ Jahr (4Q) 0,8% / 3,4% 00:30 JN Arbeitslosenquote (FEB) 3,8% 00:30 JN Verbraucherpreisindex für Region Tokio pro Jahr (Mrz) 0,5% 00:30 JN Verbraucherpreisindex ohne Nahrungsmittel für Region Tokio pro Jahr / Verbraucherpreisindex ohne Nahrungsmittel und Energie für Region Tokio pro Jahr 0,5% / 0,0% 00:30 JN Nationaler Verbraucherpreisindex pro Jahr (FEB) 0,9% 00:30 JN Nationaler Verbraucherpreisindex ohne Nahrungsmittel pro Jahr / Nationaler Verbraucherpreisindex ohne Nahrungsmittel und Energie pro Jahr 0,9% / -0,1% 00:50 JN Einzelhandelsumsatz pro Monat/ Jahr (FEB) -2,4% / 2,0% Märkte: Forex: Der USD tendiert erneut schwächer. EURUSD sollte bald den jüngsten Hochstand bei 1.5904 erreichen. Fixed Income: US-Treasuries und die Staatsanleihen haben sich erholt, aber der Bund-Future tendiert weiterhin schwächer. Alle sind jedoch im Aufwärtstrend. Aktien: Alle Regionen haben einen Rückgang notiert, jedoch um unter 1%. Rohstoffe: wurden von dem schwachen USD und von enttäuschenden Rohölbestandsdaten unterstützt.
Was ist los? - Die geschätzte Zahl der gesamten Abschreibungen unter den Finanzunternehmen wurde gestern justiert. Sowohl Goldman Sachs und UBS haben ihre prognostizierten Zahlen erhöht. Wir ändern daher unsere gestrige Prognose für eine kurzfristige Konsolidierung. - Anstelle deutet es darauf, dass sich die aktuelle Tendenz entweder fortsetzen wird, oder dass die Devisen- und Aktienmärkte konsolidieren werden. Der USD und die Carry-Trades sehen schwach aus, und wir glauben, dass der JPY und der CHF weiterhin eine Outperformance aufweisen werden, auch wenn die Devisenmärkte bloß konsolidieren. - Den Bund-Future kaufen; er hinkt den US-Treasuries und den Staatsanleihen hinterher. Einen Stop unter 116 benutzen; Kurs auf die 118-Marke. - Edelmetalle könnten heute für ein gewisses Kaufinteresse sorgen, ausgelöst vom Ausverkauf der vergangenen Woche. Dies sollte besonders der Fall sein, wenn sich die Abwärtsbewegung für den USD fortsetzen wird.
Aktien: - Die europäischen Märkte sollten bei der Öffnung um -0,5% fallen. Banken sind wieder im Fokus… Die führende US-Bank hat gestern Abend nach Börsenschluss in Europa an Boden verloren, und dies war auf Spekulationen über weitere Abschreibungen im ersten Quartal zurückzuführen. Wir sind weiterhin der Ansicht, dass die Situation der Kreditinstitute noch schlimmer wird. Für die kommende Berichtsaison empfehlen wir, bei Banken short zu gehen. Falls man ein Einzel-Unternehmen bevorzugt, sollte man in UBS short gehen und für einen Spread-Handel könnte Deutsche Postbank benutzt werden. Eine weitere interessante Nachricht kommt aus Indien: Stahlproduzenten haben einen Rückgang der Einkommen notiert, der auf die steigenden Kosten für Rohstoffe zurückzuführen ist. Wir erwarten, dass dieses Szenario 2008 auch für europäische Stahlproduzenten statt finden könnte, wenn die Eisen-Terminkontrakte ausgelaufen sind. Es ist jetzt noch zu früh, short zu gehen, aber die größten Produzenten wie Arcelormittal, ThyssenKrupp und Salzgitter sollten im Auge behalten werden.
Handelsstrategie: (Commerzbank (CBKG:xetr) verkaufen: Die deutsche Commerzbank hat in letzter Zeit wegen einer Hochstufung von Credit Suisse eine Rally notiert. Wir glauben nicht, dass die Rally halten wird, und die technischen Indikatoren zeigen uns eine Möglichkeit für eine erneute Abwärtsbewegung. Wir empfehlen zwischen 18.80-19.00 zu verkaufen. Stop bei 19.60 und Kurs zuerst auf die 16.80.
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