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Kolumne: Marktausblick vom 26.03.08

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Autor Markus Fugmann Bewertung (0):
Erstellt am: 26.03.08 12:14 Antworten: 0  
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Kolumne: Marktausblick vom 26.03.08

Voraussichtliche Konsolidierung  

Eine Reihe von schlechten Nachrichten sollten jetzt eingepreist sein. Wir erwarten jetzt eine Konsolidierung.

 

 

Nachrichten:

 

Schweiz UBS Konsumindikator (Feb) bei 2,321 vs. 2,191 zuletzt.
Neuseeland Westpac Verbrauchervertrauen (1Q) bei 96,5 vs. 110 zuletzt.
Kanada Einzelhandelsumsatz pro Monat (Jan) bei 1,5% vs. 1,4% erwartet.
Kanada Einzelhandelsumsatz ohne Automobilen pro Monat (Jan) bei 1,3% vs. 0,5% erwartet.
US S&P/CaseShiller Hauspreise (Jan) bei 180,7 vs. 185 zuletzt.
US S&P/CS Composite 20 pro Jahr (Jan) bei -10,7% vs. -10,5% erwartet.
US Verbrauchervertrauen (Mrz) bei 64,5 vs. 73,5 erwartet.
US Hauspreisindex (Jan) bei -1,1% vs. -0,2% zuletzt.
US Richmond Fed-Index für das verarbeitende Gewerbe (Mrz) bei 6 vs. -5 erwartet.
US ABC Verbrauchervertrauen unverändert bei -31.
Japan Warenhandelsbilanz (Feb) bei Y970 vs. Y1145 Mrd. erwartet.
Japan Corporate Service Preise pro Jahr (Feb) bei 0,7% vs. 0,8% erwartet.


 



Kalender - heute:

 

10:00 GE IFO – Geschäftsklima (Mrz) 89,5
10:00 GE IFO – Aktuelle Situation (Mrz) 103,5
10:00 GE IFO – Aussichten (Mrz) 97,8
10:30 E-Z Trichet von der EZB spricht vor dem Europäischen Parlament  
11:00 E-Z Industrielle Neuaufträge pro Monat/Jahr (Jan) 0,2%/3,3%
13:30 US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter (Feb) 0,7%
13:30 US DGO ohne den Transportbereich (Feb) -0,3%
15:00 US Neuhausverkäufe – Level und pro Monat (Feb) 578K/-1,7%
15:15 US US-Finanzminister Paulson spricht in der Handelskammer  
15:30 US API/DOE Energiebestände, Rohöl 1800K
22:45 NZ Handelsbilanz (Feb) 140 Mio.
22:45 NZ Leistungsbilanz (4Q) -3,500 Mrd.

 

 

 

Märkte:

 

Forex: Der USD ist nach Konjunkturdaten und Spekulationen über weitere US-Zinssenkungen deutlich tiefer gegangen. Die Währung erholte sich aber über Nacht. Carry-Trades tendierten über Nacht bearisch.  
Fixed Income:  Die 10-Jährigen haben gestern einen Rücksprung vom großen Ausverkauf am Montag markiert, und der Bund-Future ist wegen einer steigenden Risikobereitschaft gefallen.
Aktien: Europäische Aktien haben nach einem positiven asiatischen Handelsverlauf fester geöffnet, aber sind in der Range geblieben. Der US-Aktienhandel war uneinheitlich; S&P hat um 0,2% zugelegt, und Dow hat sich um 0,1% reduziert. Nikkei hat 0,3% verloren, während ASX von Rohstoff-Aktien unterstützt wurde und um 1,2 stieg.
Rohstoffe: Der Öl-Kontrakt für Mai ist erneut über die Marke von $101 geklettert; Auslöser seien Spekulationen über einen Rückgang der Bestandsdaten. Gold und Silber befinden sich bei der 50-Tages-Moving Average bei $937 bzw. $18.
 


 

 

Was ist los?

 

- Goldman Sachs hat geäußert, dass die geschätzten Kreditversorgung um $2 Trillion reduziert werden könnte; der Betrag entspricht einem Prozentsatz von 7% der Gesamthaushalte, Corporate– und staatlichen Schulden. Das ist viel! Goldman hat auch einen geschätzten Wert für die gesamten kredit-bezogenen Abschreibungen bekannt gegeben, und die voraussichtliche Zahl liegt bei $460 Mrd., eine Vervierfachung der aktuellen Abschreibungen.
- Wir erwarten eine Konsolidierung (Bewegungen innerhalb der Range) bei den wichtigsten Anlageklassen. Die schweren Ausverkäufe beim USD, bei den Carry-Trades und Aktien waren sehr bearisch und sind schon eingepreist worden.
- Auch der Bund-Future und die US-Treasuries haben einen Ausverkauf verzeichnet. 
- Die STIR-Futures (EuroDollar) haben eine Wahrscheinlichkeit von 72% für eine Senkung der Zinsen um 25 Basispunkte bei der Sitzung am 30. April indiziert sowie eine Wahrscheinlichkeit von 28% für eine Zinssenkung um 50 Basispunkte.


 

 

Aktien:


- Die europäischen Märkte sollten heute unverändert öffnen. Nach unerwartet schwach ausgefallenen US-Verbrauchervertrauensdaten gestern haben einige der Sektoren, die sich direkt darauf beziehen, Verluste verbucht, z.B. Automobilhersteller. Auch die Ölproduzenten sollten davon indirekt beeinflusst werden und einen Rückgang der Nachfrage erleben. Dazu kommt, dass der schwache USD und die fallenden Ölpreise die Aktienprofite senken sollten. Wir empfehlen in BP short zu gehen gegen den Markt mindestens einen Monat lang. Das Unternehmen hat im Moment Probleme mit seinem Produktionsfeld in Russland. Royal Dutch hatte vor einem Jahr das gleiche Problem, und sah sich zu einem Kauf seines Produktionsfeldes an das staatseigene Gazprom gezwungen. Heute sollten die Berichte für das vierte Quartal von Hochtief, Wienerberger, Pirelli und Oracle im Auge behalten werden.

Handelsstrategie: (BMW (BMWG:xetr verkaufen): BMW, der deutsche Automobilhersteller befindet sich in einer langfristigen Abwärtstendenz, das Unternehmen hat jedoch in den letzten Tagen einen deutlichen Rücksprung nach oben markiert. Unsere Indikatoren zeigen, dass eine neue Abwärtsbewegung sehr wahrscheinlich ist. Zwischen 35 und 36 verkaufen; Stop bei 36.50; Kurs auf die 31.

 


        

 

 

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