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Kolumne: Marktausblick vom 17.06.08

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Autor Markus Fugmann Bewertung (0):
Erstellt am: 17.06.08 12:22 Antworten: 0  
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Kolumne: Marktausblick vom 17.06.08

Rückgang beim USD und AUD...aber noch nicht im Euroland.  

Bearische Aussagen der australischen Notenbank haben einen Ausverkauf beim AUD ausgelöst. Der USD ist auch tiefer gegangen. Aktien sind noch nicht von der Entwicklung berührt.

 

 

Nachrichten:

 

Euroland Verbraucherpreisindex pro Monat/Jahr (Mai) bei 0,6%/3,7% vs. 0,6%/3,6% erwartet.
Euroland Verbraucherpreisindex Kerndaten pro Jahr (Mai) bei 1,7% vs. 1,8% erwartet.
Kanada Neukraftwagenverkäufe pro Monat (Apr) bei -2,6% vs. 0,0% erwartet.
Kanada Empire Herstellungsdaten (Jun) bei -8,7 vs. -2 erwartet.
US Netto langfristige TIC-Flows (Apr) bei $115,1 Mrd. Vs. $63,3 Mrd. erwartet.
US Netto TIC-Flows insgesamt (Apr) bei $60,6 Mrd. vs. $42,5 Mrd. erwartet.
US NAHB Hausmarktindex (Jun) bei 18 vs. 19 erwartet.
Australien Bauaufträge (1Q) bei -3,3% vs. 4,2% zuletzt.
Japan  - Index der tertiären Industrie pro Monat (Apr) bei 1,8% vs. 0,6% erwartet.

 


 

 


 

 

Kalender - heute:

 

10:30 UK Verbraucherpreisindex pro Monat/Jahr (Mai)  0,4%/3,2%
 
10:30 UK Verbraucherpreisindex Kerndaten pro Jahr (Mai) 1,5%
 
10:30 UK Einzelhandelspreisindex (Mai) 215
 
10:30 UK Einzelhandelspreisindex pro Monat/ Jahr (Mai) 0,4%/4,2%
 
10:30 UK Einzelhandelspreisindex ohne Hypothekenzinsen pro Jahr (Mai)  4,1%
 
11:00 DE ZEW-Umfrage (Geschäftszentiment) (Jun) -42.5
 
11:00 DE  ZEW-Umfrage (Aktuelle Situation) (Jun) 37
 
11:00 Euroland ZEW-Umfrage (Wirtschaftssentiment)  (Jun) -43.6 zuletzt 
 
11:00 Euroland Handelsbilanz des Eurolandes (Apr) -1,5 Mrd.
 
11:00 Euroland Handelsbilanz (sa) (Apr) -0,5 Mrd.
 
14:30 CA Internationale Wertpapiertransaktionen (Apr)  C$4000
 
14:30 CA Leistungsbilanz (1Q) -$172,5 Mrd.
 
14:30 US Erzeugerpreisindex pro Monat/ Jahr (Mai) 1,0%/6,8%
 
14:30  US Erzeugerpreisindex ohne den lebensmittel- und Energiebereich pro Monat/Jahr (Mai) 0,2%/3,0%
 
14:30 US Bauaufträge (Mai) 980K
 
14:30 US Baugenehmigungen (Mai) 960K
 
15:15 US Industrieproduktion (Mai) 0,1%
 
15:15 US Kapazitätsauslastung (Mai)  79,7%
 
23:00 US  ABC Verbrauchervertrauen (Jun)  -45


 


 

 

Märkte:



Forex: Der USD ist erneut gefallen. Der AUD hat wegen bearischen Zinsaussichten einen Ausverkauf notiert. Der EUR ist fester gegangen, und der JPY tendiert weiterhin schwach.

Fixed Income: Die Staatsanleihen und die US-Treasuries sind gestiegen, aber der Bund-Future hinkt hinterher. Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssteigerung am 25. Juni aufgrund der STIR-Futures: 26% für eine Steigerung, 74% für eine unveränderten Zinssatz.

Aktien: Die Indizes im europäischen Handel haben sich um 0,5% reduziert. Die US-Aktien sind moderat gestiegen, besonders die Technologiewerte.

Rohstoffe: Edelmetalle sind nach der USD-Schwäche gestiegen. Rohöl hat den Handel fast unverändert bei 134.50 beendet.









Was ist los?

 

- Der US-Dollar zum Euro ist zum zweiten Mal in Folge gefallen; die Märkte bereiten sich auf die heutige Vorlegung der US-Hausmarktdaten um 14:30 Uhr vor. Die 1.5285-Marke in EURUSD bleibt die Schlüsselunterstützung, und ein Durchbruch dieses Levels ist notwendig für eine Trendwende.
- Die Fed-Funds-Futures haben schon eine Wahrscheinlichkeit von 26% für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte am Ende dieses Monats eingepreist. Deutlich schwache Hausmarktdaten könnten aber dieses Bild ändern und eine eventuelle Zinserhöhung verschieben.
- Die Rohölpreise haben im Handel gestern ein neues Rekordhoch bei $139.89 erreicht. Der Preis korrigierte sich aber unter der $135-Marke, und zwar aufgrund von Signalen aus Saudi-Arabien über eine mögliche Steigerung der Produktionslevels.
- Der bearische Markt für die US-Treasuries könnte sich verschlimmern, da die Rendite den steigenden Preisen hinterherzuhinken scheint; die Inflation ist für die längste Periode seit den 80ern höher als die Rendite der 10-jährigen Notes.

 





 

 

Aktien:

 

- Die europäischen Märkte sollten den Handel am Dienstag unverändert öffnen. Die US-Indizes wurden nach dem europäischen Handelsschluss leicht positiv gehandelt, und der S&P 500-Future wird marginal tiefer gehandelt. Rohöl ist über Nacht um 2% gefallen, und dies sollte den Start des heutigen Handelsverlauf dominieren. Die Low-Cost-Fluggesellschaften werden besonders von den niedrigeren Ölpreisen profitieren, da die Brennstoffpreise einen sehr großen Teil ihrer gesamten Preisbasis ausmachen und ihre Kunden als preissensitiv gelten. Wir glauben, dass Ryanair, easyJet und Air Berlin davon profitieren werden, und wir zielen darauf, unsere Handelsgeschäfte vor der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das zweite Quartal von Goldman zu schließen. Nach den negativen Geschäftszahlen von Lehman in der vergangenen Woche wird der Markt heute seinen Blick auf diese Daten richten.


Handelsstrategie: (Aktien -TrendSpotter -  British Land (BLND:xlon) verkaufen) Der Abwärtstrend im Hausmarktsektor in Grossbritannien ist momentan einer der deutlichsten am Markt, und wir wollen aufgrund des aktuellen Comeback in British Land diesen Trend ausnutzen. Wir wollen bei 790 verkaufen, Stop bei 815, Kurs zuerst auf die 740-Marke



 

Futures:

 

Gold (gcq8) bei $882/886 kaufen, Stop unter $878.60, Kurs zuerst auf die $896 /900 & $912.00.

Gold sollte aufgrund der USD-Schwäche und der Inflationsrisiken gefragt bleiben. Die Zentralbanken führen aufgrund der steigenden Preise eine straffere Geldpolitik. Die technischen Chartdaten sehen auch positiv aus; wir könnten einen potentiellen Sprung auf die $912-Marke sehen.
 


 

 

 

 

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oder direkt an den Autor:

Markus Fugmann

fugmann@actior.de

Tel.:040/44809860

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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