Die aktuellen Themen sollten auch in der nächsten Woche im Blickfeld stehen Eine S&P-Studie sollte keinen grossen Anstieg bei Aktien auslösen. Herabstufungen und Abschreibungen bei Kreditinstituten sollten sich fortsetzen. Nachrichten: US Importpreisindex pro Monat/Jahr (Feb) bei 0,2%/13,6% vs. 0,2%13,8% zuletzt. US Einzelhandelsumsatzdaten (Feb) bei -0,6% vs. 0,2% erwartet. US Einzelhandelsumsatz ohne Automobile (Feb) bei -0,2% vs. 0,2% erwartet. US Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung bei 353k vs. 357k erwartet. US Laufende Anträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung bei 2835k vs. 2835 erwartet. Schweiz 3-monatliche Libor-Zinsen der SNB unverändert bei 2,75% wie erwartet. Norwegen – Einlagezinsen der Bank of Norway bei 5,25% (unverändert) wie erwartet. US Lagerbestände (Jan) bei 0,8% vs. 0,5% erwartet. Neuseeland Aktivitätsdaten für das verarbeitende Gewerbe (4Q) bei 8,3% vs. -2,1% zuletzt. Neuseeland Bestand ausländischer Bonds (Feb) bei 77,1% vs. 76,2% zuletzt. Deutschland Verbraucherpreisindex pro Jahr (Feb) % vs. 2,8% erwartet. Deutschland Verbraucherpreisindex- EU-harmonisiert pro Monat/Jahr (Feb) bei %/% vs. 0,5%/2,9% erwartet.
Kalender - heute:
12:00 Euroland Verbraucherpreisindex (Feb) pro Monat 0,3% vs. -0,4% zuletzt 12:00 Euroland Verbraucherpreisindex (Feb) pro Jahr 3,2% vs. 3,2% zuletzt 12:00 Euroland Verbraucherpreisindex Kerndaten (Feb) pro Jahr 1,7% vs. 1,7% zuletzt 14:30 US Verbraucherpreisindex pro Monat (erwartet 0,3% vs. 0,4% zuletzt) 16:00 Vertrauensdaten der Universität in Michigan 69% vs. 70.8 zuletzt Märkte: Forex: Der USD sollte einen weiteren Rückgang verzeichnen. Die hoch-verzinslichen Währungen tendieren heute auch tiefer. Der CHF und JPY könnten bald neue Hochs markieren. Aktien: S&P-Aussagen über die Subprimes haben eine Umkehr im US-Handelsverlauf ausgelöst. Europa und Asien sind um rund 1,5% tiefer aus dem Handel gegangen. Fixed Income: Die Anleger investieren in sichere Häfen. Die Hypothekenkrise hat ein steigendes Interesses für Anlageklassen ausgelöst, die als sicher gelten. Die STIR-Futures: 88% Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung um 75 Basispunkte bei der Fed-Sitzung am 18. März. Rohstoffe: Sehen weiterhin bullisch aus. Gold hat gestern die wichtige Marke von $1.000 je Ounce durchbrochen. Rohöl befindet sich weiterhin bei der $110-Marke je Barrel. Der Aufwärtstrend in der Landwirtschaft hat sich fortgesetzt.
Was ist los? - Aktien reagierten gestern mit einer Rally auf eine Studie von Standard & Poor’s; die Studie hat auf ein baldiges Ende der Abschreibungen der Banken als Folge von der Subprime-Krise verweisen. Jegliche Rally, die von diesen Nachrichten ausgelöst werden sollte, sollte nur kurzfristig halten. - Heute sollte die Verbraucherpreisindexdaten als Wegweiser für die weitere Entwicklung des USD und der amerikanischen Wirtschaft gelten. Die Konjunkturdaten waren in letzter Zeit in vielen Ländern überraschend hoch. Da der USD momentan extrem schwach ist, dürften die Verbraucherpreisindexdaten heute nicht den Erwartungen im Konsens entsprechen; erwartet wird einen Satz für den Kernindex pro Jahr bei 2,4% (niedriger als der Wert des Vormonats bei 2,5%). Wir halten einen Wert von 2,6% für wahrscheinlich. - Gold sollte von der weiteren Abwärtsbewegung des USD sowie von hohen Inflationsdaten profitieren. Der Bund-Future sollte die US-Treasuries outperformen; die Inflation sollte sich verschlechtern, der USD sollte einen weiteren Rückgang markieren und die US-Notenbank sollte eine Zinssenkung durchführen (die Europäische Zentralbank aber nicht).
Aktien: - Aktien: Heute könnte der Automobilsektor von den positiven Umsatzdaten für europäische Automobilhersteller profitieren. Nach den deutschen VDA-Daten hat sich der Umsatz um 9% verbessert und die Zahl ist auf 1,2 Mrd. Kraftfahrzeugen gestiegen. Der größte Auslöser für diese Entwicklung war das sehr positive Umsatzwachstum in Osteuropa. Wir empfehlen in BMW und Volkswagen long zu gehen (zu kaufen). Heute könnten die folgenden Datenveröffentlichungen die Aktienmärkte bewegen: Der Verbraucherpreisindex (um 13.00 Uhr, erwartet bei 0,3%) und die Vertrauensdaten von der University of Michigan (um 15.00 Uhr; erwartet bei 69,3). Wir glauben weiterhin, dass der Rückgang der Verbraucherausgaben die US-Wirtschaft in eine Rezession führen wird. Die Berichte für das vierte Quartal von Alleanza Assicurazioni und Prudential sollten heute im Auge behalten werden.
Handelsstrategie: (Novo Nordic (NOVOb:xcse) kaufen ) Die technischen Chartdaten für Novo Nordic sehen positiv aus bei der 320-Marke und die aktuellen Hochs sollten getestet werden. Wir wollen zwischen 322 und 324 kaufen; Kurs auf die 340; Stop bei 318.
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