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Kolumne: Marktausblick vom 12.03.08

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Autor Markus Fugmann Bewertung (0):
Erstellt am: 12.03.08 11:46 Antworten: 0  
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Kolumne: Marktausblick vom 12.03.08

Die Liquiditätsspritze von der FED sollte Aktien nach oben führen  

Der Plan der US-Notenbank, den Banken bis zu 200 Mrd. USD an Finanzmitteln zur Verfügung zu stellen, sollte Aktien und den USD in die Höhe treiben - aber nur kurzfristig!

 

 

Nachrichten:

 

Deutschaland Grosshandelspreisindex pro Monat/Jahr (Feb) bei -0,2%/6,0% vs. 0,5%/6,7% erwartet.
UK DCLG Hauspreisindex pro Jahr (Jan) bei 8,0% vs. 7,5% erwartet.
Deutschland ZEW-Daten zur geschäftlichen Stimmung (März) bei -32 vs. -40 erwartet.
Deutschland ZEW-Daten zur aktuellen Situation (März) bei 32,1 vs. 30 erwartet.
Euroland ZEW-Daten zur geschäftlichen Stimmung (März) bei -35 vs. -42 erwartet.
US Handelsbilanz (Jan) bei -$58,2 Mrd. vs. -$59,5 Mrd. erwartet.
Kanada Internationaler Warenhandel (Jan) bei C$3,3 vs. C$2,6 erwartet.
Kanada Neuhauspreisindex pro Monat (Jan) bei 0,6% vs. 0,2% erwartet.
US IBD/TIPP Geschäftsoptimismus (März) bei 42,5 vs. 40,5 erwartet.
UK Frühindikatorindex pro Monat (Jan) bei -0,2% vs. -0,4% zuletzt.
UK Coincident-Indikatorindex pro Monat (Jan) bei 0,2% vs. 0,1% zuletzt.
US DOE Kurzfristige Rohölaussichten (März) bei 85,92K vs. 81,67K zuletzt.
US ABC Verbrauchervertrauen (9. März) bei -30 vs. -34 zuletzt.
Neuseeland Lebensmittelpreise pro Monat (Feb) bei 0,8% vs. 0,4% zuletzt.
Japan BIP Annualiziert (4Q) bei 3,5% vs. 2,3% erwartet.
Japan BIP Deflator pro Jahr (4Q) bei -1,3% wie erwartet.


 



Kalender - heute:

 

08:45 FR Verbraucherpreisindexdaten  
10:00 SW AMV Arbeitslosenquote (Feb) 3,4%
10:30 UK Handelsbilanz insgesamt (Jan) -£4600
11:00 SZ ZEW-Umfrage: Aussichten (März) -55,6 (zuletzt)
11:00 Euroland Industrieproduktion pro Monat/ Jahr (Jan) 0,4%/2,6%
12:00 US MBA Hypothekenanträge (7. März)  3,0% (zuletzt)
12:00 US Bloomberg Globales Vertrauen (März) 14,34 (zuletzt)
15:30 US DOE/API Energiebestände. Rohöl:  1750K
18:30 Euroland Stark von der EZB spricht in Berlin  
19:00 US Monatliche Haushaltserklärung  -$170 Mrd.
22:45 NZ Einzelhandelsumsatz pro Monat (Jan) 0,3%
22:45 NZ Einzelhandelsumsatz ohne Automobilen pro Monat (Jan) 0,1%
00:30 AU Verbraucherinflationsaussichten (März) 12,7% (zuletzt)
01:30 AU Änderung der Beschäftigung (Feb)  15K
01:30 AU Arbeitslosenquote (Feb)  4,2%
01:30 AU Erwerbsquote (Feb) 65,2%

 

 

 

Märkte:

 

Forex: Eine kräftige Rally bei Aktien haben JPY und CHF nach unten gedrückt, und der AUD und NZD haben die größten Gewinne markiert.
Aktien: haben die größte Rally seit 2002 verzeichnet, und die US-Indizes sind durchschnittlich um 3-4% gestiegen, Nikkei hat über Nacht um 1,6% zugenommen.  
Fixed Income: US-Treasuries haben nach der Aktien-Rally den deutlichsten Rückgang seit 12 Jahren notiert. Sie haben sich aber erneut erholt im Nachfeld von Spekulationen darüber, dass der Liquiditätsplan der Fed nicht ausreichend ist, um für eine deutliche Entlastung an den Kreditmärkten zu sorgen.
Rohstoffe: Öl sieht weiterhin stark aus im Vorfeld von den US-Bestandsdaten. Edelmetalle werden innerhalb der Range gehandelt, aber könnten unter Druck gebracht werden, falls der USD noch fester geht. Besonders Industriemetalle sollten davon beeinflusst werden.


 

 

Was ist los?

 

- Der Plan von der US-Notenbank, den Märkten eine Liquiditätsspritze zu geben, ist überall ins Blickfeld gerückt und hat die größte Rally bei US-Aktien seit 2002 ausgelöst; S&P 500 hat den Handel mit einem Anstieg um 3,7%  bei 1320 beendet.
- Die Liquiditäts-Initiative der Fed hat interessanterweise auch die 2-jährigen US-Treasuries nach oben geführt, und zwar nach dem größten Rückgang seit 12 Jahren; dies sei ausgelöst von Spekulationen, dass die Fed-Initiative nicht ausreichend sei, um die Verluste der Kreditmärkte zu bekämpfen. Die Treasuries sind gestiegen als Folge der Interest-Rate-Futures, die eine Wahrscheinlichkeit von 62% für eine Senkung der Benchmarkrate um 75 Basispunkte auf 2,25% durch die Notenbank bei der kommenden Sitzung am 18. März eingepreist haben.
- Konjunkturdaten aus Australien scheinen zu indizieren, dass ein Hochstand erreicht worden ist; in der vergangenen Woche sind die Wachstumsdaten enttäuschend ausgefallen, und über Nacht sind die Zahl des  Verbrauchervertrauen auf den tiefsten Level seit fast 15 Jahren gefallen, nachdem die Zentralbank die Zinsen erhöhte und der Aktienmarkt wegen Besorgnissen über eine Abschwächung des globalen Wachstums nachgab.


 

 

Aktien:

 

Aktien: Nach einer massiven Rally im späten Handel in den USA sollte der europäische Markt heute um rund 2% fester öffnen. Die Rally wurde in erster Linie vom Finanzsektor getrieben, nachdem die US-Notenbank einen Plan zur Liquiditätsverbesserung der Märkte bekannt gab. In Europa sollte der Trend der Banken heute voraussichtlich fortgesetzt werden. Wir empfehlen in UBS und Barclays long zu gehen wegen ihres großen Engagement in hypothekenbesicherten Schulden. Eine weitere interessante Nachricht kommt heute morgen aus China: Hier sind die Einzelhandelsumsatzdaten um 20,2% nach oben geklettert, und dies könnte als Signal dafür gelten, dass die Verbraucher das Wirtschaftwachstum tragen können, da die Exportnachfrage gefallen ist. Diese Nachricht ist sehr positiv für Carrefour, einer der weltweit  größten Einzelhändler, da dieses Unternehmen in China kräftig expandiert hat. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir in Carrefour long zu gehen (zu kaufen).

Handelsstrategie: (Kazakhmys KAZ:xlon kaufen) Der Metallsektor einschließlich Kupfer scheint unterstützt zu sein und könnte einen weiteren Anstieg verzeichnen. Kazakhmys könnte einen Ausbruch aus der Range von 1500-1600 markieren, und wir wollen zwischen 1530-1540 kaufen; Stop unter 1500; Kurs zuerst auf die 1600. Ein Durchbruch der 1600-Marke könnte aber eine weitere Aufwärtsbewegung auslösen.

 

 


        

 

 

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