|
|
Smallcap Investor: 01.12.08 12:30 Ist Citigroup gerettet? |
|
|
Smallcap Investor: 01.12.08 12:29 Citigroup bekommt 20 Mrd.... |
|
|
Norbert Lohrke: 01.12.08 08:30 Christ Demokratisches Versagen |
|
|
Autor | Frank Sterzbach | Bewertung (0): | |
|
| Erstellt am: | 15.10.07 18:21 | Antworten: | 0 | ||
Bookmarken bei:
|
|||||
Aktien erscheinen derzeit wieder als gute Option. Und dafür gibt es durchaus auch gute Gründe. Die Initialzündung für wieder steigende Märkte lieferte die US-amerikanische Notenbank am 18. September mit der Zinssenkung um 50 Basispunkte. Sinkende Zinsen sind jede Menge Wasser auf die Börsen-Mühlen. Da die US-Wirtschaft für einige Zeit aufgrund der Kreditkrise aber weniger stark wachsen dürfte und der Preisauftrieb eine günstige Entwicklung zeige, sollte die geldpolitische Lockerung den Inflationsausblick nicht negativ beeinflussen, hieß es im jüngsten Sitzungsprotokoll der Fed. Somit bleibt die Aussicht auf weitere Zinssenkungen. Der nächste Zinsentscheid der US-Notenbank steht am 31. Oktober an.
Saisonalität stimmt
Keine Frage: Zinssenkungen fallen durchaus auf fruchtbaren Boden. Mit einem durchschnittlichen KGV08e von 12,5 sind beispielsweise die deutschen Standardwerte im DAX noch moderat bewertet. Hinzu kommt, dass die oftmals schwachen Sommer-Monate hinter uns liegen – auch die Saisonalität spricht also für steigende Kurse. Vor allem im Dezember gehen die Kurse im Zuge einer Jahresendrallye normalerweise steil. Dafür ist insbesondere das so genannte „Window Dressing“ verantwortlich. Zur Erklärung: Fonds kaufen die Aktien-Überflieger nach, um ihr Portfolio am Jahresende damit optisch aufzupeppen.
Belastungsfaktoren
Zweifelsohne unterliegt die Börse auch in den kommenden Wochen einigen Belastungsfaktoren. Und diese sind nicht zu unterschätzen. In erster Linie ist in diesem Zusammenhang der hohe Ölpreis zu nennen. Dieser drückt langfristig auf die Unternehmensgewinne und beschneidet gleichzeitig die Kaufkraft der Verbraucher. Und: Ein hoher Ölpreis ist ein Inflationstreiber, was die Chancen auf weitere Zinssenkungen verringert. Wenngleich wir davon ausgehen, dass der Ölpreis alsbald auf einem niedrigeren Niveau notiert. Die Lagerbestände sind derzeit relativ hoch, der Markt scheint somit gut versorgt. Ebenfalls belastend wirkt sich die anhaltende Dollar-Schwäche bzw. Euro-Stärke aus. Darunter könnten die Export-Geschäfte europäischer Unternehmen leiden.
Fazit
Die mittelfristigen Aussichten für Aktien sind nach unserer Einschätzung gut. Wir rechnen in den kommenden Monaten mit tendenziell steigenden Kursen. Die Aussicht auf weitere Zinssenkungen, eine relativ moderate Bewertung wie auch die Saisonalität liefern Aktien Steilpässe. Andererseits könnten ein hoher Ölpreis, die anhaltende Dollar-Schwäche wie auch Gewinnwarnungen in der bald beginnenden Berichtssaison für einige schwächere Tage sorgen. Diese bieten aber womöglich Einstiegsgelegenheiten.
Eine erfolgreiche Börsenwoche wünscht Ihnen
Frank Sterzbach
Finanzen & Börse
http://www.finanzenundboerse.de
Abonnenten von Finanzen & Börse erhalten jede Woche einen aktuellen Newsletter mit Gewinn bringenden Informationen rund um das Themenspektrum Geldanlage, Börse und Finanzen – dies gratis und frei Haus. Unter www.finanzenundboerse.de kann man den Börsenbrief kostenlos und völlig unverbindlich abonnieren.
Sie sind leider nicht angemeldet. Melden Sie sich mit Ihren Benutzername und Password und geben Sie dann bitte Ihre Bewertung ab. Sollten Sie noch keinen Account bei World of Investment haben, können Sie sich hier registrieren.