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Thomas Grüner: 17.05.08 12:57 Bearkeil oder Ausbruch? |
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Markus Fugmann: 16.05.08 11:41 Marktausblick vom 16.05.08 |
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Norbert Lohrke: 16.05.08 08:57 New Economy, Old Economy |
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Autor | Frank Sterzbach | Bewertung: | |
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| Erstellt am: | 31.03.08 19:09 | Antworten: | 0 | ||
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Die Berichtssaison nach dem vierten Quartal 2007 neigt sich dem Ende entgegen. Während Banken erwartungsgemäß mit einigen Horror-Meldungen aufwarteten, gab es aus anderen Branchen auch viel Positives. Viele Unternehmen lieferten Rekordergebnisse. Doch keine Frage: Es gab kaum eine Woche, in der nicht irgendeine Bank eine neue Schreckensmeldung verbreitete. Der Fast-Kollaps von Bear Stearns vor knapp zwei Wochen war bislang der Gipfel der Finanzmarktkrise. Aber womöglich auch eine Art Wendepunkt, was die Tragweite der Negativ-Nachrichten anbelangt. Nichts desto trotz wird uns die Finanzmarktkrise auch noch in der kommenden Berichtssaison beschäftigen, in der die Banken ihre Zahlen nach dem ersten Quartal 2008 vorlegen.
Keine gute Kunde
Die Stimmung bei den US-Verbrauchern sackte auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren ab. Erneut keine gute Kunde aus Amiland – im Gegensatz zu Deutschland, wo das Exportgeschäft die Konjunktur ankurbelt, hängt in den Staaten viel vom privaten Konsum ab. Wie auch immer: Weder Dow Jones noch DAX ließen sich durch diese miese Meldung aus der Bahn werfen. Im Gegenteil: Der deutsche Leitindex konnte sich in den letzten Tagen etwas von den Kurs-Verlusten der Vorwochen erholen. Der DAX hat trotz eines eher mauen Starts in die neue Woche immer noch den kurzfristigen Abwärtstrend im Visier. Dieser verläuft bei etwa 6.600 Punkten. Kann der Index diesen Abwärtstrend nachhaltig überwinden, könnte dies womöglich ein erstes Signal einer Trendwende darstellen. Ein erstes Signal – mehr aber auch noch nicht.
Kein Risiko
Übrigens: Laut dem US-Investmenthaus Merrill Lynch halten die meisten Fonds-Manager einen bedeutenden Teil des Kapitals in Cash. Mehr als nach dem Terror-Anschlag am 11. September 2001. Die Profis scheuen also derzeit das Risiko. Die Bedenken über eine weltweite Konjunkturschwäche macht vorsichtig. Doch, und auch das hat Merrill Lynch herausgefunden: Aktien stehen bei den Profis weiterhin weit oben auf der Hitliste. Zusammen mit einer hohen Cash-Quote sollte die Vorliebe für Dividendenpapiere somit den Grundstein legen für wieder deutlich freundlichere Aktienmärkte im zweiten Halbjahr.
Eine erfolgreiche Börsenwoche wünscht Ihnen.
Frank Sterzbach
Finanzen & Börse
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