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Autor | Stephan Feuerstein | Bewertung (0): | |
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| Erstellt am: | 07.10.08 11:37 | Antworten: | 0 | ||
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Für Kauflaune hat das Rettungspaket für die Hypo Real Estate nicht gerade gesorgt. Ehrlich gesagt dürfte das auch niemand erwartet haben. Es fällt in diesen Tagen nicht leicht, optimistisch in die nähere Börsenzukunft zu schauen. Und wurde mit dem Rettungspaket lediglich Schlimmeres verhindert. Auch die Signalwirkung, die von der Zusage der deutschen Bundeskanzlerin in Bezug auf die Spareinlagen hierzulande erzielt wird, soll die Situation zumindest einigermaßen stabilisieren.
Cash bei Crash!
Bereits seit Wochen weisen wir darauf hin, dass das Risiko an den Aktienmärkten sehr hoch ist, da das Geschehen nicht unbedingt von rationellem Denken geprägt ist. Vielmehr führen übereilte Aktionen aktuell zu kräftigen und teilweise unkalkulierbaren Sprüngen. Damit lässt sich einerseits natürlich sehr viel Gewinn erzielen, wenn man auf der richtigen Seite ist. Auf der anderen Seite – und das zeigt auch wieder die Kurslücke zum Wochenauftakt im DAX – sind ebenso rasch auch heftige Verluste möglich, hat man sich auf der falschen Seite positioniert. Insofern gibt es aktuell drei Möglichkeiten, um an der Börse zu agieren:
a) man ist (erfahrener) Daytrader und handelt sehr kurzfristig (intraday)
b) man lässt sich nicht von dem hektischen Treiben beirren und konzentriert sich auf mittelfristige Trends (was bei den aktuellen Schwankungen starke Nerven erfordert)
c) man hält bereits seit einigen Wochen erhöhte Cashbestände und wartet auf das nächste, lukrative Signal für einen langfristigen Einstieg
Keine Anlagehorizonte verschieben!
Natürlich ist eine Kombination aus allen drei Strategien möglich. In jedem Fall sollten diese aber voneinander abgegrenzt werden. Nichts ist in diesen Tagen Verlust bringender, als eine kurzfristige und falsch ausgerichtete Position, deren Verlust nicht klein gehalten wird und die damit zur „langfristigen Position“ verschoben wird.
Gewinne mit fallenden Kursen!
Während die Aktienmärkte in diesen Tagen tiefrote Minuszeichen offenbaren, lässt sich beispielsweise mit Short-Hebelzertifikaten ein Rückgang nicht nur handeln, sondern sogar noch hebeln. Im Hebelzertifikate-Trader hatten wir beispielsweise Ende September ein Short-Zertifikat auf den DAX vorgestellt (WKN AA070Z). Während der DAX seitdem rund 13 Prozent an Wert verloren hat, konnte der Schein im gleichen Zeitraum um fast 150 Prozent zulegen. Es zeigt sich also, dass mit den richtigen Instrumenten und der richtigen Strategie auch in schwierigen Zeiten Geld verdient werden kann. In jedem Fall sollte man aber bei den aktuellen Schwankungen nicht zu viel riskieren!
Eine erfolgreiche Börsenwoche wünscht Ihnen
Stephan Feuerstein
Hebelzertifikate-Trader
http://www.hebelzertifikate-trader.de
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