Langfristige Umkehr beim USD US-Daten und europäische Daten sollten bestätigen, dass keine "Abkoppelung" statt findet; die Wirtschaft des Eurolandes folgt weiterhin der Entwicklung der US-Wirtschaft. Nachrichten: UK Industrieproduktion pro Monat/Jahr (Mrz) bei -0,5%/0,2% vs. -0,1%/0,8% erwartet. UK Produktion für das verarbeitende Gewerbe pro Monat/ Jahr (Mrz) bei -0,5%/0,6% vs. 0,0%/1,2% erwartet. Euroland Einzelhandelsumsatz pro Monat/ Jahr (Mrz) bei -0,4%/-1,6% vs. 0,2%/-0,7% erwartet. UK BRC Shoppreisindex (Apr) bei 1,2% pro Jahr. Deutschland Fabrikaufträge pro Monat/ Jahr (Mrz) bei -0,6%/-5,0% vs. 0,3%/6,0% erwartet. US MBA Hypothekenanträge bei 15,6% vs. -11,1% zuletzt. US Nonfarm-Produktivität (1Q) bei 2,2% vs. 1,5% erwartet. US Lohnstückkosten (1Q) bei 2,2% vs. 2,6% erwartet. US Laufende Hausverkäufe pro Monat (Mrz) bei -1,0% wie erwartet. US Der DOE-Rohölbestand ist um 5654K gestiegen vs. 1625K erwartet. US Verbraucherkredit (Mrz) bei $15,3 Mrd. vs. $6,0 Mrd. erwartet. Neuseeland Arbeitslosenquote (1Q) bei 3,6% vs. 3,5% erwartet. Neuseeland Änderung der Beschäftigtendaten pro Jahr (1Q) bei -0,2% vs. 1,3% erwartet. UK NIESR BIP estimiert (Apr) bei 0,4% vs. 0,5% zuletzt. Australien Änderung der Beschäftigtendaten (Apr) bei 25,4K vs. 10K erwartet. Australien Arbeitslosenquote (Apr) bei 4,2% vs. 4,1% erwartet. Australien Erwerbsquote (Apr) bei 65,4% vs. 65,2% erwartet. Schweiz Arbeitslosenquote (Apr) bei 2,6% vs. 2,5% erwartet.
Kalender - heute 12:00 DE Industrieproduktion pro Monat/Jahr (MRZ) -0,5% / 4,8% 13:00 UK Zinsentscheidung durch die Bank of England (MAI) 5,00% (unverändert) 13:45 Euroland Zinsentscheidung durch die EZB (MAI) 4,00% (unverändert) 14:15 CA Bauaufträge (APR) 225,0K 14:30 US Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung (MAI) 370K 14:30 US Laufende Anträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung (APR) 3020K 16:00 US Grosshandels-Lagerbestände (MRZ) 0,5% 19:30 US ICSC Umsatz der Kettenläden pro Jahr (APR) -0,5% zuletzt 01:50 JN Reserven (APR) USD1015,6 Mrd. Zuletzt
Märkte: Forex: Der USD ist deutlich fester gegangen. Wir glauben, dass das Hoch in EURUSD schon erreicht wurde; dies wird von den US-Daten und den europäischen Daten bestätigt… Fixed Income: ist generell ein wenig gestiegen, aber steckt weiterhin innerhalb der Range. Aktien: Der Handel in Europa ist moderat positiv verlaufen, aber US-Aktien sind deutlich gefallen. Besonders der Transportsektor tendierte negativ. Rohstoffe: Rohöl ist trotz eines Anstiegs der DOE-Bestandsdaten gestiegen. Edelmetalle haben keine Reaktion auf die USD-Aufwärtsbewegung gezeigt.
Was ist los? - Die Europäische Kommission hat in ihrem Bericht gestern darauf verwiesen, dass die Slowakei die Konvergenzkriterien für einen Beitritt der Europäischen Währungsunion 2009 erfüllt. Die 8 restlichen Länder, die auf einen Beitritt warten, werden wahrscheinlich keine ähnliche Zusage bekommen; erwartet wird, dass die Länder mindestens drei Jahre warten müssen, bevor eine Aufnahme in die Europäische Währungsunion aktuell wird. - Aktien in den USA haben den größten Rückgang seit einem Monat notiert; dies sei ausgelöst von Nachrichten, dass die Börsenaufsichtsbehörde den Wall-Street-Unternehmen eine Auskunftspflicht bezüglich des Kapitals und der Liquiditätslevels auferlegen könnte. Finanzwerte reagierten mit deutlichen Verlusten. - Die aktuellen zinsbullischen Aussagen der USA haben die Erwartungen erhöht, dass sich die EZB über die Wirtschaftslage besorgt äußern werde: dies hat EURUSD auf die 1.53-Marke geführt.
Aktien: - Wir erwarten, dass die europäischen Märkte heute den Handel um 0,9% tiefer öffnen werden. US-Aktien haben 1,4% verloren nach dem Börsenschluss in Europa, aber der S&P-Future wird momentan um 0,4% fester gehandelt. Wir glauben, dass der Rücksprung bei den Automobilproduzenten zu groß war. Aufgrund der hohen Ölpreise, des schwachen USD und des sehr schwachen Verbrauchervertrauens ist dies ganz klar keine “echte” Rally an den Aktienmärkten. Wir empfehlen in BMW short zu gehen – BMW hat seit den Tiefständen Mitte März über 20% gewonnen. Die Umsatzdaten für April sehen positiv aus, aber dies war besonders auf den Mini zurückzuführen. Die Berichte für das erste Quartal von Unilever, Vestas, Unicredit, Deutsche Postbank, Deutsche Telekom, Muenchner Rueck, AIG, Warner und Virgin sollten heute im Auge behalten werden.
Handelsstrategie: ( – RWE AG - RWEG:xetr verkaufen): Das deutsche Versorgerunternehmen hat wegen Übernahmegerüchten eine massive Rally markiert. Wir glauben, dass dies eine Überreaktion ist, und die technischen Chartdaten zeigen eine neue Welle nach unten. Dieser Handel wird von keinen Fundamentaldaten unterstützt, und der Handel sollte deswegen als ein kurzfristiger Trade aufgrund technischer Daten betrachtet werden.. Wir wollen bei 80.00 verkaufen; Stop über 82.00; Kurs zuerst auf die 74.00. Futures: Den Bund-Future (fgblm8) @ 113.51/71 kaufen, Stop unter 113.25, Kurs auf die 114.25 & 114.60 . Handel aufgrund technischer Chartdaten nur für den frühen europäischen Handel: Nach zwei Wochen mit einem Seitwärtshandel sollte der Bund-Future einen Anstieg markieren. Wir benutzen einen engen Stop, da wir kein grosses Kaufsignal bekommen haben.
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