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Autor | Rohstoffspiegel | Bewertung (0): | |
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| Erstellt am: | 25.03.08 13:10 | Antworten: | 0 | ||
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Der massive Preisverfall beim Silber hat in dieser Woche zahlreiche Anleger verunsichert. Bricht nun die Welt zusammen? Ganz sicher nicht! Das aktuelle Marktgeschehen ist durchaus logisch nachvollziehbar. Leser Sie hierzu, was wir unseren Abonnenten des Silberjungen Premiumpakets (Bestellbar unter www.silberjunge.de) rechtzeitig am 9. März 2008 geraten haben: „Gehen Sie derzeit aber nicht mehr volles Risiko! Vor allem, wenn Sie massiv gehebelt aufgestellt sind, kann Ihnen ein Einbruch von 2 bis 3 US-Dollar schnell gefährlich werden. Kurz bevor der Silberpreis dann wieder nach oben dreht, sieht man sich dann zu Notverkäufen gezwungen und ärgert sich dann später immens! Erhöhen Sie also bitte nicht nach den starken Anstiegen der letzten Monate das Risiko.“
Selbstverständlich hat uns die Heftigkeit der Korrektur natürlich ebenfalls überrascht. Auch wenn es viele wundern wird, sind gerade solch heftige Korrekturen ein reinigendes Gewitter und erfolgen oft vor dramatischen Anstiegen des Silberpreises! Die Gründe für die Korrektur sind vielschichtig. Wie schnell Terminmarktspieler aus dem Markt gedrängt werden können, verdeutlicht Ihnen der Artikel über Man Financial Global im Daily Telegraph (http://www.telegraph.co.uk/money/main.jhtml?view=DETAILS&grid=&xml=/money/2008/03/20/cnglobal120.xml)
Gerüchte über enorme Heraufsetzungen von Margins und Zwangsliquidierungen eines der ganz großen Hedge-Fonds ließen die Rohstoffe massiv abstürzen. Und vielleicht wurde auch von offizieller Seite auch etwas nachgeholfen. Dies ist keine konspirative Vermutung unsererseits. Jedem sollte bzw. muss schließlich klar sein, dass die Macht nicht mit uns Edelmetallbesitzern ist. Die praktische Pleite des fünftgrößten US-Brokers Bear Stearns und die panikgetriebenen Leitzinssenkungen der Fed müssten eigentlich zu enormen Stresstests in unserem Finanzsystem führen. Gerade in solchen Situationen bedarf es jedoch stabilisierender Eingriffe in das Finanzsystem. Dies sollte nicht Zweifel an der Richtigkeit unserer Langfristeinschätzung nähren, aber es unterstützt die von uns in den letzten Monaten eingenommene Haltung, dass vor allem der physische Besitz unabdingbar ist.
Gleichzeitig warnen wir im Silber-jungen permanent davor, nach starken Anstiegen seine Positionen noch weiter aufzubauen und zu hebeln (das so genannten „Pyramiding“). Auch Knock-out-Zertifikate sind im Silbermarkt viel zu gefährlich. Werfen Sie bitte einen Blick auf die Kursbewegung im August 2007. Damals wurden viele Anleger massiv verunsichert und aus dem Markt geschüttelt, nur um danach sehnsüchtig dem Silberpreis hinterher zu blicken! Und dies bei großer physischer Nachfrage: Uns liegen Berichte vor, wonach der physische Markt am Donnerstag während des Ausverkaufs am Terminmarkt nahezu leergefegt war. Haben Sie auch erfolglos versucht, sich zum aus dem Terminmarktpreisniveau ergebenen Kurs physisch einzudecken?
Betrachten Sie bitte den von uns bereits öfters zitierten zusammengestellten Finanzturmbau:



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