USD und Aktien: Deutliche Umkehr Die Aufwärtstendenz bei Aktien sollte über Ostern abnehmen. Nachrichten: Schweiz Industrieproduktion pro Jahr (4Q) bei 9,1% vs. 7,9% erwartet. UK Verbraucherpreisindex pro Monat/ Jahr (Feb) bei 0,7%/2,5% vs. 0,8%/2,5% erwartet. UK Verbraucherpreisindex Kerndaten pro Jahr (Feb) bei 1,2% vs. 1,4% erwartet. UK Einzelhandelspreisindex pro Monat/Jahr (Feb) bei 0,8%/4,1% vs. 0,8%/4,2% erwartet. Kanada Verbraucherpreisindex pro Monat/ Jahr (Feb) bei 0,4%/1,8% vs. 0,3%/1,8% erwartet. Kanada Verbraucherpreisindex Kerndaten pro Monat/ Jahr (Feb) bei 0,5%/1,5% vs. 0,3%/1,8% erwartet. US Erzeugerpreisindex pro Monat/Jahr (Feb) bei 0,3%/6,4% vs. 0,4%/6,8% erwartet. US Erzeugerpreisindex Kerndaten pro Monat/Jahr (Feb) bei 0,5%/2,4% vs. 0,2%/2,1%. US Bauaufträge (Feb) bei 1065K vs. 995K erwartet. US Baugenehmigungen (Feb) bei 978K vs. 1020K erwartet. Zinsentscheidung durch die US-Notenbank: Zinssatz bei 2,25% (- 75 Basispunkte) vs. 2,00% erwartet. US ABC Verbrauhervertrauen bei -31 vs. -30 zuletzt. Australien Westpac Frühindikatorindex pro Monat (Jan) bei 0,0% vs. -0,2% zuletzt. Japan Industrieaktivitätsindex (Jan) bei 0,0% vs. 0,1% erwartet. Märkte: Forex: Der USD ist nach der Zinssenkung durch die US-Notenbank gestern fester gegangen. Die hoch-verzinslichen Währungen sind auch gestiegen, nicht aber der ISK. Fixed Income: Trotz der gestrigen Zinsentscheidung sind US-Treasuries gefallen. Die Staatsanleihen befinden sich in einer sehr breiten Range, aber sind unverändert. Aktien: haben im US-Handel eine starke Rally markiert, dies war vor allem bei den Finanzwerten zu sehen. Diese Tendenz sollte sich heute fortsetzen, aber über Ostern wieder abnehmen. Rohstoffe: Gold befindet sich weiterhin in einem Aufwärtstrend, aber wird momentan unter der $1,000-Marke je Unce gehandelt. Die technischen Chart-Daten für Silber sehen schwach aus; das Edelmetall befindet sich unter der $20-Marke je Ounce. Rohöl ist vor den heutigen DOE/API-Bestandsdaten gestiegen und wird im Moment bei 108 gehandelt. Kalender heute: 10:30 UK Sitzungsprotokoll der Bank of England 1,4% 10:30 UK Claimant Count Rate; Änderung der Anträge auf Arbeitslosenhilfe (Feb) 2,5%/-5,0K 10:30 UK Durchschnittliche Löhne pro Jahr (Jan) 3,8% 11:00 Euroland Handelsbilanz (Jan) -0,4 Mrd. 11:00 Euroland Bau-Output pro Monat/ Jahr (Jan) -0,6%/-3,3% (zuletzt) 12:00 US MBA Hypothekenanträge -1,9% (zuletzt) 13:30 CA Grosshandelsumsatz pro Monat (Jan) 1,0% 15:30 US DOE/API Energiebestände. Rohöl. 2300K Was ist los? - Aktien sind vor und nach der Zinsentscheidung durch die US-Notenbank gestern gestiegen. Aber die Entscheidung sollte nicht als positiv für Aktien betrachtet werden, und das Sitzungsprotokoll des Offenmarktausschusses war extrem bearisch bezüglich der Aussichten für die US-Wirtschaft. Die US-Notenbank hat auf die problematische Lage der US-Wirtschaft verwiesen; nach ihren Aussagen hätten sich die Aussichten für die US-Wirtschaft weiter abgeschwächt, und die Finanzmärkte stünden deutlich unter Druck. Besonders Finanzwerte sind gestiegen, nachdem der Geschäftsbericht von Lehman besser als erwartet ausfiel. Lehman stieg um 46%. - Wir erwarten, dass die aktuelle Rally bei Aktien über Ostern abnehmen wird, und dass der bearische Trend in Aktien zurückkehren wird. - Die Aufwärtstendenz beim USD sollte kurzfristig Aktien unterstützen. Die Aufwärtsbewegung könnte aber auch über Ostern abnehmen, aber es gibt eine Chance, dass verbesserte technische Chartdaten einen deutlichen Ausverkauf in EURUSD auslösen könnten. Wir empfehlen daher bei diesem Währungspaar Optionen zu benutzen. Aktien: - Wir erwarten, dass die europäischen Märkte heute um rund 1,1% fester öffnen werden. Gestern haben wir gesehen, wie Banken eine Rally markierten, die auf der Zinsentscheidung durch die US-Notenbank und auf besser als erwartet Unternehmensergebnissen von Goldman Sachs und Lehman Brothers basierte. Der Trend sollte sich in Europa voraussichtlich fortsetzen, und wir empfehlen, UBS, Commerzbank oder Barclays zu kaufen, aber diese Strategie ist sehr kurzfristig. Gewinne sollte man vielleicht schon vor den Q4-Unternehmensergebnissen von Morgan Stanley mitnehmen (vor der Öffnung des US-Markts). Der Markt ist volatil, und über das verlängerte Osterwochenende könnte alles passieren; wir empfehlen, dass man das Risiko reduziert, besonders in Long-Positionen in Banken. Die Quartalsberichte für das vierte Quartal von Rheinmetall, Next, Nike, und General Mills sollten im Auge behalten werden.
- Handelsstrategie: (Bayer AG (BAYG:xetr) kaufen: Das deutsche Pharmaunternehmen Bayer AG könnte aufgrund von technischen Chartdaten eine Umkehr nach oben verzeichnen, und wir wollen daher zwischen 49.50 und 50.50 kaufen; Stop bei 47.00; Kurs zuerst auf die 55.00.
|