Banner Rotation

Login

Login   

Kolumnen

mehr...
Markus Fugmann: 07.01.09 14:52 Update Wochenausblick...
Norbert Lohrke: 07.01.09 09:07 Bankenopfer Merckle
Markus Fugmann: 06.01.09 11:43 Marktausblick vom 06.01.09...

Börsenbrief des Tages

mehr...

Kolumne: Aufschwung ohne Handel!

Zurück
Autor Norbert Lohrke Bewertung (0):
Erstellt am: 13.09.07 09:21 Antworten: 0  
Bookmarken bei: Bookmarken bei Del.icio.us Bookmarken bei digg Bookmarken bei FURL Bookmarken bei reddit Bookmarken bei Feed Me Links Bookmarken bei Technorati Bookmarken bei Blogmarks Bookmarken bei Co.mments Bookmarken bei Yahoo My Web Bookmarken bei Newsvine Bookmarken bei Mr. Wong Bookmarken bei Ma.gnolia Bookmarken bei Stumble Upon Bookmarken bei Google Bookmarks Bookmarken bei RawSugar Bookmarken bei Squidoo

Kolumne: Aufschwung ohne Handel!

Der schlechte Sommer hinterlässt seine Spuren. Nicht nur die Betreiber der Freibäder beklagen Umsatzeinbußen von bis zu 50 %, was in einigen Fällen zu Schließungen führen wird. Auch die deutschen Bau und Gartenmärkte mussten kräftig Federn lassen. Nach Angaben des Branchenverbands gingen die Umsätze allein im Juli und August 2007 um bis zu -7 % zurück.

Aber Regen und fehlender Sonnenschein sind es nicht allein, die unsere Kauflaune drücken. Mehrwertsteuererhöhung, steigende Zinsen und höhere Lebenshaltungskosten in Form von Preissteigerung bei Benzin, Energie und Lebensmitteln tun ihr Übriges. Schön, dass die Kanzlerin gestern in ihrer Regierungserklärung den Aufschwung für sich reklamiert. Man muss allerdings kein Linker sein, um festzustellen, dass bei weiten Teilen der Bevölkerung der Aufschwung überhaupt nicht ankommt. Z.B. trifft die Umsatzsteuererhöhung die von-der-Leyen-Zielgruppe Familie überproportional hart. Überspitzt könnte man formulieren, dass wir den Aufschwung teuer bezahlen. Denn Sympathiewerten der Dame scheint es nicht zu schaden. Schön verpackte Lügen hört schließlich jeder gerne.

Die Wirklichkeit jenseits des Raumschiffs Berlin ist eine andere. So schlagen Einzelhandel und die Kammern Alarm. Beide erwarten ein neues Ladensterben. Hohe Mieten und hohe Steuern belasten die häufig als Personengesellschaften organisierten Händler und Handwerker. Schon Ex-Kanzler Schröder hat nicht verstanden, dass es nicht genügt den Konzernen Steuergeschenke zu machen. Die vielen kleinen Mittelständler sind es, die eine Entlastung dringend nötig haben. Und die vergisst leider auch die derzeitige Regierung.

Aber kommen wir wieder zurück zu den Baumärkten. Die Hornbach-Baumarkt AG bliebt mit einem Umsatzplus von +2,3 % im 2. Quartal weit unter den Erwartungen. Flächenbereinigt, also ohne neue Läden, sank der Umsatz sogar um -4,2 %. Dass dies nicht gottgegeben ist, zeigt, dass Hornbach flächenbereinigt im Ausland um +4,5 % wächst. Folgerichtig hat sich das EBIT, also das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, um -15 % verringert. So ist es auch kein Wunder, dass die Prognose negativ ausfällt. Schon heute ist klar: das EBIT wird auch im Gesamtjahr 2007 deutlich unter dem Vorjahreswert liegen.

Fazit: Wer kann, verlagert seine Aktivitäten ins Ausland. Dort ist einfach seit Jahren mehr zu holen. Das wirkt auf Deutschland wie ein konstanter Aderlass, der sich schleichend fernab von großen Schlagzeilen im Hintergrund vollzieht. Investitionen und Arbeitsplätze wandern ab. Leider ist gerade das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft, unsere Mittelstand, wegen seiner Immobilität der große Verlierer. Weil sie diesen Weg nicht mitgehen  können und zusätzlich die Lasten der anderen mittragen müssen.

Es wird Zeit, dass man in Deutschland endlich wieder die Kaufkraft stärkt. Einsparungen im öffentlichen Bereich vornimmt, d.h. auch betriebsbedingte Kündigungen, Rückzug aus staatsfernen Angelegenheit, Verzicht auf Wahlgeschenke und Zurückdrängen des Lobbyismus. Und dann, Ausschüttung der Ersparnisse an die Bürger in Form von niedrigerer Umsatzsteuer, niedrigen Abgaben und Gebühren.

Der Staat sollte sich auf seine Kernkompetenzen besinnen und die aber dann auch konsequent umsetzen. Dann ginge es uns allen besser.

Einen schönen Tag und hohe Renditen wünscht Ihnen

Ihr Norbert Lohrke

 

 

 

Globalyze KG – Vergleich macht reich!

Ihr Online-Aktienanalyseportal

www.globalyze.de

 

Globalyze German Value KG

Ihre Anlagegesellschaft -  Schwerpunkt: Deutsche Werte!

www.germanvalue.de

 

Wenn Sie ab sofort - täglich und kostenlos - optimal über das Geschehen an den Kapitalmärkten informiert werden wollen, beziehen Sie ab sofort unseren neugestalteten, kostenlosen Newsletter Kapitalmarkt-Radar.

 

 

Nehmen Sie an unserem 30-Tage-Gratis Test des Take-Off Investor Börsenbrief teil und optimieren Sie Ihre Gewinnmöglichkeiten mit Value Investments in Sondersituationen! 

</span><font face=

 

Sie sind leider nicht angemeldet. Melden Sie sich mit Ihren Benutzername und Password und geben Sie dann bitte Ihre Bewertung ab. Sollten Sie noch keinen Account bei World of Investment haben, können Sie sich hier registrieren.