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Kolumne: Marktausblick 15.07.08 für den Handel mit Futures und CFDs

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Autor Markus Fugmann Bewertung (0):
Erstellt am: 15.07.08 13:10 Antworten: 0  
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Kolumne: Marktausblick 15.07.08 für den Handel mit Futures und CFDs























Heute sollte die Risikoaversion die Märkte treiben  


Verluste im asiatischen Aktienhandel über Nacht haben den regionalen Benchmark-Index auf den tiefsten Stand seit November 2006 gedrückt.
 



 

[Datum_lang]  Kontakt www.actior.de


 





Nachrichten:



UK Erzeugerpreisindex Input (Jun) pro Monat/Jahr bei 2,1%/30,3% vs. 2,6%/29,0% erwartet und bei 3,9%/28,7% zuletzt.


UK Erzeugerpreisindex Output (Jun) pro Monat/Jahr bei 0,9%/10,0% vs. 1,2%/9,9% erwartet und bei 1,9%/9,3% zuletzt.


UK Erzeugerpreisindex Kern- Output ( Jun) pro Monat/ Jahr bei 0,3%/6,4% vs. 0,8%/6,5% erwartet und bei 1,4%/6,1% zuletzt.


Euroland – Industrieproduktion ( Mai) pro  Monat/ Jahr bei -1,9%/-0,6% vs. -2,3%/0,3% erwartet und bei 1,0%/4,0% zuletzt.


Neuseeland Lebensmittelpreise ( Jun) bei 1,3% vs. 0,3% erwartet und bei 1,0% zuletzt.


Neuseeland Verbraucherpreise ( 2Q) pro Quartal/ Jahr bei 1,6%/4,0% vs. 1,4%/3,8% erwartet und bei 0,7%/3,4% zuletzt.


UK RICS Hauspreisbilanz ( Jun) bei -88,0% vs. -94,0% erwartet und bei 92,2% zuletzt.


Japan Tokio Wohnhausverkäufe ( Jun) pro Jahr bei -30,0% vs. -17,.7% zuletzt.


Zinsentscheidung durch die Bank of Japan – unverändert bei 0,5%.


 





 


 



Kalender - heute:


 


10:30 UK Verbraucherpreisindex pro Monat/Jahr (Jun) 0,4%/3,6%
 
10:30 UK Verbraucherpreisindex Kernrate pro Jahr (Jun) 1,5%
 
10:30 UK Einzelhandelspreisindex pro Monat/Jahr (Jun) 0,5%/4,3%
 
10:30 UK Einzelhandelspreisindex ohne Hypothekenzinszahlungen (Jun) 4,4%
 
11:00 DE ZEW-Umfrage (Geschäftsstimmung) (Jul) -55,0
 
11:00 DE ZEW-Umfrage (aktuelle Situation) (Jul) 32,9
 
11:00 Euroland ZEW-Umfrage (Geschäftssentiment) (Jul) -56,0
 
14:30 US Erzeugerpreisindex pro Monat/Jahr (Jun) 1,4%/8.7%
 
14:30 US Erzeugerpreisindex ohne Lebensmittel und Energien pro Monat/Jahr (Jun) 0,3%/3,2%
 
14:30 US Einzelhandelsumsatz ohne Automobilen (Jun) 1,0%
 
14:30 US Empire Herstellerdaten (Jul) -8,0
 
15:00 CA Zinsen durch die Bank of Canada (15. Jul) 3,00%


16:00 US Lagerbestände (Mai) 0,5%


 


 


 


 


 


Märkte:


 



 


Forex: AUDUSD wird auf einem Allzeithoch bei 0.9760 gehandelt, während der Dollar zum Euro tiefer gegangen ist.


Fixed Income: Fixed Income ist generell gestiegen, da sich die Verluste am Aktienmarkt fortgesetzt haben.


Aktien: Während der S&P500 den Handel am Montag fast 1% tiefer schloss, haben sich die Verluste in Asien vergrößert, und Nikkei hat fast 2% verloren.


Rohstoffe:  Rohöl hat sich über Nacht knapp geändert und befindet sich bei $145. Der Kassapreis für Gold ist gestiegen - der Anstieg wurde bei 973.70 gebremst.


 


 


 


 





Was ist los?


 


- Die Verluste an den asiatischen Aktienmärkten haben über Nacht den regionalen Benchmark-Index auf das tiefste Level seit November 2006 getrieben. Dies ist ausgelöst durch Besorgnisse über die US-Hypothekenfinanzierer, die die Bankwerte gedrückt haben.
- Die Bank of Japan hat gestern einstimmig entschieden, den Zinssatz unverändert bei 0,5% zu belassen. Die Tatsache, dass die Bank wieder ihre Wachstumsaussichten gesenkt und gleichzeitig ihre Inflationsprognose erhöht hat, hat den Märkten Anlass gegeben, sich über eine Erweiterung der globalen Abschwächung Sorgen zu machen.
- Während die erwarteten durchschnittlichen Daten für den US-Einzelhandelsumsatz, die heute um 14:30 Uhr veröffentlicht werden, auf ein Wachstum um 0,4% deuten, ist das Spektrum der erwarteten Daten sehr breit - die Range liegt zwischen 1,5% und -0,4%.


 



 



Aktien:




Der Finanzsektor steht unter Druck


 


Wir erwarten, dass die europäischen Märkte den Handel am Dienstag um 0,8% tiefer öffnen werden. Die US-Aktienindizes haben nach dem europäischen Handelsschluss einen Rückgang um 0,6% verbucht, und der S&P 500-Future reduzierte sich um 0,5%. Der Rückgang im späten Handel wurde in erster Linie von den Finanzwerten ausgelöst, die einen Verlust um -2,75% notierten. Grund dafür seien steigende Besorgnisse, dass die Schieflage der Banken zunehmen werde. Die sollte die Banken unter Druck bringen, die bei der aktuellen Bankkrise deutlich gelitten und gestern eine Outperformance ausgewiesen haben. Wir glauben, dass  UBS, Barclays und Bank of Ireland heute unter Verkaufs-Druck stehen werden. Die Q2-Unternehmensberichte in den USA im Auge behalten – heute werden die Geschäftszahlen von Intel, State Street, Johnson&Johnson und US Bancorp vorgelegt.



Handelsstrategie: (Aktien - TrendSpotter –  Zurich Financial (ZURN:xvtx) verkaufen) Der Finanzsektor steht heute unter Druck, und das Risiko/Gewinn-Verhältnis in Zurich Financial sieht günstig aus. Wir erwarten einen Durchbruch der 261.75-Marke, und dies sollte als Bestätigung für eine neue Abwärtsbewegung gelten. Wir wollen eine Order zum Verkauf bei 261.50 platzieren, Stop bei 268.00, Kurs zuerst auf einen Test der Tiefs bei 245.



 


 


 


 


 




 


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Weitere Informationen direkt vom Autor:


Markus Fugmann


fugmann@actior.de


Tel.:040/44809860


 


 


 



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Phone 0800 44 11 777| Mail info@actior.de|






 


 



 



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