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Kolumne: Cash bei Crash?

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Autor Stephan Feuerstein Bewertung (0):
Erstellt am: 01.07.08 10:34 Antworten: 0  
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Kolumne: Cash bei Crash?

Der Ölpreis zog bereits zum Wochenschluss kräftig an und konnte diese Tendenz zum Wochenauftakt weiter fortsetzen. Mit einem Anstieg auf mittlerweile über 143 US-Dollar sind auch die waghalsigsten Prognose vergangener Monate mittlerweile erreicht. Diese steigen allerdings mit dem kräftigen Ölpreis weiter an. 170 oder gar 250 US-Dollar in diesem Jahr, mittelfristig sogar bis zu 400 US-Dollar? Nichts scheint mittlerweile mehr unmöglich! In jedem Fall zeigen sich aber am Aktienmarkt die Auswirkungen.
 
Das Dilemma der Notenbanken!

Bedingt durch den hohen Ölpreis schießt auch die Inflation kräftig nach oben. Damit gehen die Volkswirte mittlerweile davon aus, dass die EZB bei ihrer nächsten Sitzung die Zinsen anheben wird. Die nachlassende Konjunktur würde andererseits allerdings eher nachgebende Zinsen erfordern, so dass die Talfahrt am Aktienmarkt durchaus weiter anhalten dürfte. Ein neues Jahrestief beim DAX rückt damit in greifbare Nähe.

Technische Gegenreaktionen auch in Korrekturen

So wenig die Kurse in einer Hausse in den Himmel wachsen, so wenig fallen die Aktien im Zuge einer Korrektur unendlich tief. Jede Bewegung ist von technischen Gegenreaktionen durchzogen – die sich dann allerdings für nachträgliche Einstiege anbieten. Nach der Talfahrt seit Mitte Mai hat der DAX mittlerweile fast 900 Punkte abgegeben. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass sich in absehbarer Zeit eine technische Erholung einstellen wird. Diese könnte den DAX bis in die Region um 6.600 Punkte vordringen lassen, ohne dass der kurzfristige Abwärtstrend überwunden wäre.

Gewinne bei fallenden Kursen?

Hebelzertifikate bieten die Möglichkeit, mit fallenden Kursen zu verdienen. Über den Hebel erhöht sich dabei die Bewegung, so dass ein Verlust im DAX in einen vielfachen Gewinn im Schein umgewandelt werden kann. Andererseits sollte man schon „richtig liegen“, da auch Verluste der Hebelwirkung unterliegen. Insofern ist es wichtig, einen guten Einstiegszeitpunkt abzuwarten und nicht zu früh ins Rennen zu gehen. Insofern würde sich beim DAX beispielsweise eine technische Gegenreaktion zum Einstieg in eine erneute Short-Position anbieten. Denn dann wäre das Verhältnis von Chance zu Risiko besser, als es für einen aktuellen Einstieg in eine Short-Position den Anschein hat!

Eine erfolgreiche Börsenwoche wünscht Ihnen

Stephan Feuerstein
Hebelzertifikate-Trader
http://www.hebelzertifikate-trader.de

 

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