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Kolumne: Marktausblick vom 04.06.08

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Autor Markus Fugmann Bewertung (0):
Erstellt am: 04.06.08 12:15 Antworten: 0  
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Kolumne: Marktausblick vom 04.06.08

 

Bernanke-Aussagen haben den USD nach oben geführt  

Fed-Chairman Bernanke hat signalisiert, dass in diesem Jahr mit keinen weiteren Zinssenkungen zu rechnen sei. Der US-Dollar reagierte mit einem Anstieg und befindet sich nah an einem 3-Monats-Hoch. 


 
 

 

Nachrichten:

 

UK Einkaufsmanagerindex für das Baugewerbe (Mai) bei 43,9 vs. 45,8 erwartet.
Euroland Erzeugerpreisindex pro Monat/ Jahr (Apr) bei 0,8%/6,1% vs. 0,8%/6,1% erwartet.
Euroland BIP pro Quartal/ Jahr (1Q) bei 0,8%/2,2% vs. 0,7%/2,2% erwartet.
Euroland BIP pro Quartal (1Q) bei 1,6% vs. 1,5% erwartet.
Euroland Staatliche Ausgaben (1Q) bei 0,4% vs. 0,7% erwartet.
Euroland Haushaltsdaten pro Quartal (1Q) bei 0,2% vs. 0,2% erwartet.
US Fabrikaufträge (Apr) bei 1,1% vs. -0,1% erwartet.
US ABC Verbrauchervertrauen (Jun) bei -45 vs. -51 erwartet.
US Verkauf von Kraftfahrzeugen insgesamt (Mai) bei 14,3 vs. 14,6 Mio. erwartet.
UK Nationales Verbrauchervertrauen (Mai) bei  69  vs. 67 erwartet.
Australien AiG Dienstleistungsindex (Mai) bei  49,7 vs. 47,3 zuletzt.
Japan Kapitalausgaben (1Q) bei -4,9% vs. -9,9% erwartet.
Japan Kapitalausgaben ohne Software (1Q) bei -5,3% vs. -7,6% erwartet.
Australien BIP pro Quartal/ Jahr (1Q) bei 0,6%/3,6% vs. 0,3%/2,8% erwartet.
Neuseeland ANZ Rohstoffpreise (Mai) bei 1,0% vs. -0,3% zuletzt.
 

 


 

 

Kalender - heute:


10:00 DE Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungsbereich (Mai) 53.7
10:00 Euroland Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungsbereich (Mai) 50.6
10:00 Euroland Einkaufsmanagerindex-Komposite (Mai) 51.1
10:30 UK Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungsbereich (Mai) 50.5
11:00 Euroland Einzelhandelsumsatzdaten des Eurolandes pro Monat/ Jahr (Apr) 0,2%/-0,8%
13:00 US MBA Hypothekenanträge (30. Mai)  
13:30 US Challenger Entlassungsankündigungen (Mai)  
14:15 US ADP Änderung der Beschäftigtendaten (Mai) -30K
14:30 US Produktivität außerhalb der Landwirtschaft (1Q) 2,5%
14:30 US Lohnstückkosten (1Q) 2,0%
16:00 US ISM-Komposite für das nicht-verarbeitende Gewerbe 51.0
16:35 US DOE/API Bestände  
23:00 NZ RBNZ Zinsziel (5. Juni) 8,25% -unverändert


 


 

 

Märkte:


Forex: EURUSD hat nach Bernanke-Aussagen die Februar-Schlüsselunterstützung durchbrochen. Das Paar muss aber unter der 1.5500-Marke schließen, um die Entwicklung zu bestätigen.
Fixed Income: Der Bund-Future befindet sich nach positiven Daten aus dem Euroland nah an der Schlüsselunterstützung bei 111.49. Die US-10-Jährigen haben aber einen Rückgang markiert, da die Investoren die Aussagen von Bernanke nicht wahrgenommen haben. Ein positiver Aktienhandel hat die Rendite in Asien erhöht.
Aktien: US-Aktien sind aufgrund von Lehman-Besorgnissen tiefer gegangen. Die asiatischen Indizes reagierten mit einem Anstieg auf die Aufwärtsbewegung des Dollars und die fallenden Ölpreise.
Rohstoffe: Rohöl hat einen Ausverkauf markiert und befindet sich nah an der $120-Unterstüzung. Gold und Silber sind nach dem Anstieg des Dollars gestern auch gefallen.






Was ist los?

 

- Der Chairman der US-Notenbank Ben Bernanke hat gestern signalisiert, dass er keine weiteren Zinssenkungen durchführen werde. Der US-Dollar reagierte mit einem Anstieg und hat fast ein 3-Monats-Hoch erreicht.
- Die US-Autoproduzenten stehen großen Veränderungen im Verbraucherverhalten gegenüber; GM, Ford und Chrysler haben nach dem kräftigen Anstieg des Brennstoffpreises den Verkauf von 1 Million Pick-Ups, SUVs, verloren. Diese Fahrzeuge machen nicht nur das größte Segment für Einnahmen in Detroit aus, sie haben auch nahezu die gesamten betrieblichen Erträge der Industrie generiert.
- Die asiatischen Aktien sind gestiegen, getrieben von den Automobil- und Elektronik-Exporteuren; Automobilhersteller in Japan und Südkorea haben ihre Verkaufszahlen in den USA erhöht, und der Dollar hat eine Rally notiert.



 

Aktien:

 

DAX in Rallies verkaufen

Wir erwarten, dass die europäischen Indizes den Handel am Mittwoch um 0,8% tiefer öffnen werden. Die US-Indizes sind nach dem europäischen Börsenschluss um 1% gefallen – der Energiesektor hat belastet. Der Anstieg des USD und der Rückgang der Ölpreise (bei $124.20 je Barrel) sollten die Ölunternehmen unter Druck bringen. Wir haben noch eine offene Long-Position in Repsol und wir wollen die Position hedgen mit einer Short-Position in British Petroleum. Die fallenden Ölpreise sind eine Erleichterung für den Transportsektor, besonders für die Fluggesellschaften. Wir erwarten, dass die Low-Cost-Gesellschaften im Handel am Mittwoch steigen werden und empfehlen in Ryanair oder EasyJet long zu gehen gegen den Markt.

Handelsstrategie: Dax (DAX.i) verkaufen. Wir wollen das Abwärts-Szenario in dem heutigen ADP-Jobbericht ausnutzen und wollen deswegen den deutschen DAX-Index verkaufen. Wir wollen in Rallies verkaufen bei dem jüngsten Hoch von 7032 (dem 38,2% Retracement-Level); Stop bei 7080; Kurs zuerst auf die 6900-Marke.



 


 

 

 


 

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oder direkt an den Autor:

Markus Fugmann

fugmann@actior.de

Tel.:040/44809860

 

 

 

 

 

 

 

 


 

actior AG| Notkestr.11|22607 Hamburg Germany| www.actior.de
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