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Autor | Bankhaus Lampe | Bewertung bei 1 Stimme(n): | ![]() |
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| Erstellt am: | 15.05.08 12:49 | Antworten: | 0 | ||
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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Frank Neumann, Analyst vom Bankhaus Lampe, empfiehlt die Vivacon-Aktie (ISIN DE0006048911/ WKN 604891) nach wie vor zu halten.
Vivacon habe am Mittwoch Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2008 bekannt gegeben. Diese hätten sich wie folgt dargestellt: Umsatz: 39,0 Mio. EUR (Vj.: 24,5 Mio. EUR), EBIT: 2,7 Mio. EUR (Vj.: 6,2 Mio. EUR), Jahresüberschuss: -5,9 Mio. EUR (Vj.: 3,3 Mio. EUR), Transaktionsvolumen: 37,3 Mio. EUR (Vj.: 65,8 Mio. EUR).
Die Gesellschaft habe im abgelaufenen Quartal 559 Wohnungen im Gesamtwert von 37,3 Mio. EUR (Vj.: 65,8 Mio. EUR) verkauft. Zur Erinnerung: Im Vorjahresquartal sei das bekundete Verkaufsvolumen durch den Verkauf der zukünftigen Konzernzentrale "Rheinauhafen" in Höhe von ca. 26 Mio. EUR positiv beeinflusst worden. Dennoch habe der Umsatz über dem Vorjahreswert gelegen, was auf die erhöhten wiederkehrenden Umsätze (Erbbauzinsen, Mieten sowie Property Management) zurückzuführen sei. Deren Quote am Umsatz habe bei 55% (Vj.: 23%) gelegen.
Vor allem die Mieteinnahmen (10,6 Mio. EUR ggü. Vj.: 3,5 Mio. EUR) und die Erbbauzinsen (3,4 Mio. EUR ggü. Vj. 2,2 Mio. EUR) hätten sich positiv ausgewirkt. Zudem seien in diesem Quartal erstmalig Umsätze von dem erworbenen Property Manager CURANIS (7,3 Mio. EUR) zum Tragen gekommen.
Bei den Kosten hätten vor allem die Veränderung der Personalkosten sowie der Aufwendungen der Hausbewirtschaftung herausgeragt. Die Personalausgaben seien gestiegen, bedingt durch die CURANIS-Übernahme, von 3,1 Mio. EUR im Vorjahresquartal auf 6,4, Mio. EUR im ersten Quartal 2008. Die Hausbewirtschaftungskosten seien durch die oben genannte Übernahme sowie aufgrund des größeren Portfolios auf 7,2 Mio. EUR (Vj.: 2,9 Mio. EUR) angestiegen. Das EBIT habe damit, anders als der Umsatz, unter den Vorjahreswerten gelegen.
Das Vorsteuerergebnis sei mit 7,9 Mio. EUR negativ ausgefallen (ggü. Vj.: 6,6 Mio. EUR). Vor allem das Finanzergebnis, belastet durch nicht liquiditätswirksame Aufwendungen für Zinssicherungsgeschäfte in Höhe von -3,5 Mio. EUR, habe sich negativ ausgewirkt. Das Nachsteuerergebnis nach Anteilen Dritter falle mit - 5,9 Mio. EUR negativ aus. Bei Vivacon habe das erste Quartal in den vergangenen Jahren keine übermäßige Rolle für das Ergebnis des Gesamtjahres gespielt. Die Analysten vom Bankhaus Lampe gehen davon aus, dass dies auch in diesem Jahr der Fall sein wird.
Im Ausblick habe sich nicht viel gegenüber den Angaben bei der Vorlage der Geschäftszahlen 2007 geändert. Vivacon rechne mit weiteren großen Block-Sales. In diesem Jahr wolle sich das Management zudem noch intensiver mit dem Thema Erbbaurechten beschäftigen. Bis zu einem Volumen von 150 Mio. EUR sollten Erbbaurechte von Dritten aufkauft werden. Nach Erachten der Analysten sei dies ein interessantes Zusatzgeschäft für Vivacon. Welchen Umfang es annehmen könne, bleibe abzuwarten. Auch das Property Management (min. 25 Mio. EUR) solle, wie auch die Mieteinnahmen (23 Mio. EUR), weiter wachsen, womit der Anteil der wiederkehrenden Erträge in den nächsten Monaten ansteige.
Auch wenn das erste Quartal traditionell nur wenig Gewicht verglichen mit dem Gesamtjahresergebnis habe, so seien die Analysten dennoch über die Zahlen etwas überrascht. Dennoch würden sie die vom Management herausgegebene Guidance von 60 Mio. EUR Jahresüberschuss auf Gesamtjahresbasis für erreichbar halten.
Bei der aktuellen Marktlage stufen die Analysten vom Bankhaus Lampe den Vivacon-Wert weiterhin mit "halten" ein. Das Kursziel belaufe sich auf 12,00 EUR nach zuvor 14,00 EUR. (Analyse vom 15.05.2008) (15.05.2008/ac/a/nw)
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