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Autor | Wertpapier Analyst | Bewertung bei 1 Stimme(n): | ![]() |
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| Erstellt am: | 20.09.07 12:34 | Antworten: | 0 | ||
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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom Anlegermagazin "Wertpapier" raten die Aktie von Versatel (ISIN DE000A0M2ZK2/ WKN A0M2ZK) zu verkaufen.
Der Telefondienstleister Versatel steige zum 24. September in den TecDAX auf. Eigentlich könnten die Düsseldorfer, die erst am 27. April an die Börse gekommen seien, darauf stolz sein. Doch die jüngsten Nachrichten, mit denen sich Versatel vorstelle, seien alles andere als positiv. Zwar habe das Unternehmen im ersten Halbjahr 80.000 neue DSL-Kunden (Anstieg auf 547.700) gewonnen. Dennoch mache die aggressive Preispolitik der Konkurrenten Telekom, 1&1 und Freenet den Rheinländern arg zu schaffen. Ende August habe es eine happige Ergebniswarnung gegeben. So solle sich der Umsatz in diesem Jahr nicht wie geplant zwischen 740 und 760 Mio. EUR bewegen, sondern nur noch auf maximal 700 Mio. EUR kommen. Von schwarzen Zahlen sei Versatel unter dem Strich noch weit entfernt.
Analysten hätten sich mehrheitlich verschnupft gezeigt. Die Citigroup habe ihr Kursziel von 29 auf 19 EUR reduziert, während Credit Suisse und Goldman Sachs ihre Kaufempfehlungen gestrichen hätten. Zwar sei der Titel im Vergleich zur Branche nicht zu teuer. Allerdings würden im Preiskrieg zwischen den Giganten auf die kleine Versatel unberechenbare Risiken lauern.
Die Experten von "Wertpapier" raten die Versatel-Aktie zu verkaufen. (Ausgabe 19) (20.09.2007/ac/a/nw)
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