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Autor | HSH Nordbank AG | Bewertung bei 0 Stimme(n): | ![]() |
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| Erstellt am: | 15.05.08 17:31 | Antworten: | 0 | ||
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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die US-amerikanischen Aktien taumelten in den vergangenen drei Monaten zwischen Hoffen und Bangen, so die Analysten der HSH Nordbank AG.
Zunächst hätten die Marktakteure den Ausblick in überwiegend schwarzen Tönen gesehen: Die von der Hypothekenkrise ausgehende Finanzmarktkrise habe tiefe Spuren vor allem in den Bankbilanzen hinterlassen. Mit der Fast-Pleite von Bear Stearns habe die Hysterie Mitte März ihren Höhepunkt erreicht und Vergleiche mit der großen Rezession Anfang des vergangenen Jahrhunderts hätten die Runde gemacht. Entsprechend seien die 2008er Gewinnprognosen für den S&P 500 in den vergangenen drei Monaten um fast 7% reduziert worden, die der Finanztitel sogar um durchschnittlich 30%.
In den letzten Wochen hätten sich die Dividendentitel jedoch wieder erholt. Einige vergleichsweise gute Konjunkturdaten und vor allem die erfolgreiche Rekapitalisierung der Banken hätten die Akteure wieder Mut schöpfen lassen. Auch die Tatsache, dass erneut über 60% der S&P 500-Unternehmen die Erwartungen an die Quartalszahlen übertroffen hätten, habe das Sentiment unterstützt. Unter dem Strich konnten die US-Aktienindices seit den letzten "Finanzmarkttrends" der Analysten der HSH Nordbank AG damit sogar Zugewinne zwischen 4% und 8% verzeichnen.
Kurzfristig gehe man nach der Erholungsbewegung der letzten Wochen zunächst von einer recht volatilen Seitwärtsbewegung an den Aktienmärkten aus. Schließlich bestünden nach wie vor nicht zu verachtende Risiken - insbesondere im Hinblick auf den Ölpreis und auf eine mögliche nächste Abschreibungsrunde für die Banken aus dem Kreditkarten- und Autofinanzierungsgeschäft. Auf Basis ihrer Erwartung einer konjunkturellen Stabilisierung und der durch das globale Wachstum weiterhin robusten Ertragslage in den meisten Branchen rechnen die Analysten der HSH Nordbank AG jedoch zum Jahreswechsel wieder mit Kurszuwächsen.
Alles in Allem hätten die Analysten die Kursziele der amerikanischen Indices vor dem Hintergrund der Gewinnrevisionen leicht nach unten angepasst. Sie sähen bis zum Jahresende 2008 dennoch das Potenzial für den Dow Jones bis auf 14.000 (bisher: 14.500) Punkte zu steigen. (15.05.2008/ac/a/m)
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