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Autor | Antizyklischer Börsenbrief | Bewertung bei 0 Stimme(n): | ![]() |
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| Erstellt am: | 18.07.08 13:18 | Antworten: | 0 | ||
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München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Antizyklischer Börsenbrief" raten bei der Aktie von Siemens (ISIN DE0007236101/ WKN 723610) nach wie vor dabeizubleiben und bestehende Positionen an schwachen Tagen weiter auszubauen.
Die Aktien von Siemens hätten die Juni-Korrektur vergleichsweise gut überstanden. Umfangreiche Kosteneinsparungen sollten dazu beitragen, dass der Konzern mittelfristig wieder auf die Überholspur wechseln könne. Der direkte Vergleich mit dem DAX zeige, dass die Siemens-Aktie zuletzt deutlich besser abgeschnitten habe als der breite Markt. Das lasse hoffen, dass der Konzern bei einem Stimmungsumschwung deutliches Erholungspotenzial habe.
Der jüngsten Wirtschaftsflaute wolle man nicht tatenlos zusehen: Kürzlich habe der Konzern angekündigt, weltweit 16.750 Stellen abbauen zu wollen. 12.600 Arbeitsplätze würden im Rahmen des Sparprogramms bis 2010 in Vertrieb und Verwaltung gestrichen, die restlichen 4.150 in Produktion und Entwicklung. Damit sollten pro Jahr Kosten von 1,2 Milliarden Euro eingespart werden.
Auch die Auftragslage entwickle sich positiv: Wie kürzlich bekannt gegeben worden sei, habe Siemens den Auftrag erhalten, für den indischen Stahlkonzern Tata BlueScope Steel eine Lackierstraße und eine Feuerverzinkungslinie für Zincalume-Stähle zu errichten. Die Lackierstraße solle Ende 2009, die Feuerverzinkung 2010 die Produktion aufnehmen. Der Auftrag habe ein Volumen im mittleren zweistelligen Millionenbereich.
Insider-Käufe habe es zuletzt im April gegeben: Vorstandsmitglied Peter Solmssen habe im Bereich zwischen 68 Euro und 71 Euro eigene Aktien im Gesamtwert von 760.000 Euro eingekauft.
Auch die fundamentale Lage sei ansprechend: Aktuell werde der Konzern mit einem KGV von 14 gehandelt. Im historischen Vergleich sei die Siemens-Aktie damit günstig bewertet.
Die Experten von "Antizyklischer Börsenbrief" würden bei der Siemens-Aktie weiterhin dabeibleiben und bestehende Positionen an schwachen Tagen weiter ausbauen. Den Stopp-Loss würden sie vorerst bei 64,97 Euro lassen. (Ausgabe 7 vom 16.07.2008) (18.07.2008/ac/a/d)
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