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Autor | SEB Analyst | Bewertung bei 0 Stimme(n): | ![]() |
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| Erstellt am: | 05.05.08 10:51 | Antworten: | 0 | ||
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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Analystin der SEB, Oana Floares, stuft die SAP-Aktie (ISIN DE0007164600/ WKN 716460) mit "buy" ein.
Die Umsätze hätten in Q1 2008 um 14% gg. VJ auf 2.460 Mio. Euro zugenommen. Als neue Kunden hätten z. B. Bank of America und Barclays Bank hinzugewonnen werden können. Negative Währungseffekte hätten mit 8%-Punkten zu Buche geschlagen. Während im asiatischen sowie europäischen Raum erneut zweistellige Zuwächse (+23% bzw. +47%) hätten verzeichnet werden können, sei die Region Amerika sehr schwach (-13%) geblieben. Das EBIT sei deutlich zurückgefallen (359 Mio. Euro nach 436 Mio. Euro im VJ), bedingt vor allem durch höher ausgefallene F&E- sowie Marketingkosten.
Die Integration des im letzten Jahr akquirierten französischen Softwareherstellers Business Objects habe zudem das operative Ergebnis mit 130 Mio. Euro belastet. Die Gesellschaft habe das Umsatzziel für 2008 bestätigt (währungsbereinigte Steigerung um +24 bis 27%, ohne Business Objects: +12 bis 14%). Die angepeilte operative Marge sei um 1%-Punkt auf 28,5% bis 29,0% (ebenfalls währungsbereinigt und ohne Integrationsaufwendungen) angehoben worden, bedingt jedoch nur durch Einsparungen bei der Entwicklung von SAP Business ByDesign. Die Mittelstandslösung solle dabei zunächst regional gezielter eingeführt werden.
Als positiv sehe man die solide Finanzlage mit einer EK-Quote von derzeit 45%. Die Bewertung spiegle die ungebrochene Dynamik der Geschäftsentwicklung ab 2009 noch nicht wider. Strategische Allianzen (z. B. mit Microsoft "Mendocino") würden Unternehmenswert steigern. Der europäische und asiatische Raum würden Wachstumstreiber bleiben. Wenngleich die anvisierten Erlöse von SAP Business ByDesign von 1 Mrd. Euro ab 2010 zeitlich nach hinten verschoben worden seien, dürfte die entwickelte Technologie durch Integration in bestehenden Softwarepaketen bereits jetzt Wachstum generieren. Weitere Akquisitionen seien SAP zufolge möglich und könnten in den USA oder Asien erfolgen.
Die ausgeprägte Währungsabhängigkeit der Erlöse bleibe jedoch weiterhin Stolperstein. Eine gedämpfte Konjunkturentwicklung in den USA wirke sich negativ auf die Erlösseite aus. Dort seien 26% der Umsätze in Q1 erzielt worden. Die erhöhten Ausgaben für Forschung und Marketing würden darauf hindeuten, dass der Druck der Branchenkonkurrenten zuletzt zugenommen zu haben scheine. Die Integration von Business Objects könnte zusätzliche Kosten verursachen. Derzeit würden noch recht wenige Angaben zu den Fortschritten gemacht. Sollte die Einführung von Business ByDesign im laufenden Jahr nicht zu der erwarteten (mittlerweile nach unten angepassten) Nachfrage führen, würden negative Pressestimmen den Aktienkurs unter Druck bringen.
Die Analysten der SEB bewerten die SAP-Aktie mit dem Rating "buy". Sie würden den höheren Risiken für den kurzfristigen Geschäftsverlauf Rechnung tragen und das Kursziel von zuvor 43,00 Euro auf nunmehr 40,00 Euro senken. (Analyse vom 05.05.2008) (05.05.2008/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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