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Analyse/ Meinung: Nanostart Gewinne laufen lassen

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Autor TradeCentre.de Analyst Bewertung bei 0 Stimme(n): Weitere Beiträge von diesem Autor
Erstellt am: 18.09.07 09:16 Antworten: 0
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Analyse/ Meinung: Nanostart Gewinne laufen lassen

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" raten die Gewinne bei der Nanostart-Aktie (ISIN DE000A0B9VV6/ WKN A0B9VV) laufen zu lassen.


Die auf Nanotechnologie spezialisierte Beteiligungsgesellschaft werde bereits in Kürze ihre wichtigste Beteiligung an der Frankfurter Wertpapierbörse listen lassen. Das sage Vorstandschef Marco Beckmann den Experten bei ihrem Treffen in Frankfurt. Im Vorfeld der Notizaufnahme der MagForce Nanotechnologies AG habe die Nanostart AG eine kleine Tranche aus ihrem eigenen Aktienbestand an institutionelle Investoren umplatziert. Die knapp 80.000 Aktien seien zu einem Preis von 47 Euro platziert worden. Nanostart seien durch diese Transaktion 3,7 Millionen Euro zugeflossen. Parallel habe die in Berlin ansässige MagForce noch eine kleine Kapitalerhöhung durchgeführt. Nach Informationen der Experten seien bei dieser Transaktion 43.000 Aktien zu ebenfalls 47 Euro platziert worden. Die Gesellschaft erhalte aus dieser Maßnahme rund zwei Millionen Euro.


Laut Beckmann sei weiteres Kapital zunächst nicht notwendig. "Wir planen lediglich eine Notizaufnahme der Aktien von MagForce", so Beckmann. Zudem betone der CEO vorerst auch keine weiteren Aktien aus dem Bestand der Nanostart AG zu verkaufen. Nach der Kapitalerhöhung würden die Frankfurter rund 81 Prozent an ihrer Tochter halten. Das Grundkapital von MagForce sei eingeteilt in 3,772 Millionen Aktien. Bei einem Umplatzierungskurs von 47 Euro errechne sich ein Börsenwert von rund 177 Millionen Euro.


MagForce befinde sich in mehreren Indikationen im Zulassungsverfahren für eine Therapie, unter anderem auch in der Phase II, im Bereich der nanotechnologischen Krebsbekämpfung; durch diese Therapie könnten Tumore durch magnetische Nanopartikel zerstört werden. Bereits in der Phase, als die Therapie noch gar keine Zulassung gehabt habe, habe die Krankenkasse DeBeKa die Behandlungskosten wegen der soliden Behandlungserfolge während der Studien übernommen. Mit dem Listing im Entry Standard hebe Nanostart immens stille Reserven und könne aufgrund der Börsennotiz eine Bewertung von MagForce darstellen. Bezahlt habe Beckmann für den Anteil übrigens lediglich einen einstelligen Millionenbetrag.


Der Anteilswert an MagForce für die Nanostart AG liege bei fast 145 Millionen Euro. Nanostart hingegen werde mit rund 175 Millionen Euro bewertet. Zum Portfolio würden zudem noch rund 1,1 Millionen Aktien an der ItN Nanovation gehören, die aktuell einen Marktwert von rund 20 Millionen Euro hätten. In der Kriegskasse dürften momentan zwischen 10 und 15 Millionen Euro Cash schlummern. Die Anteile an MagForce, ItN und die Kasse würden bereits den kompletten Börsenwert der Nanostart AG unterfüttern. Gut eine Handvoll an weiteren Beteiligungen, vor allem in den USA, würden die Anleger quasi umsonst obendrauf bekommen.


Wie Beckmann ankündige, sollten bis Jahresende noch neue Engagements in Nanotechnologieunternehmen eingegangen werden. "Die Pipeline ist sehr groß. Ich schätze, dass wir in diesem Jahr noch mindestens zwei neue Beteiligungen verkünden werden. Fokus von Nanostart waren bislang Firmen in USA und in Deutschland. Neben diesen beiden Ländern, prüfen wir derzeit eine Präsenz in Singapur aufzubauen, um auch in Asien direkt vor Ort zu sein und die besten Firmen in der Nanotechnologie ausfindig zu machen", so Beckmann.


"TradeCentre.de"-Altempfehlung Nanostart habe sich in den letzten Monaten glänzend entwickelt. Der Börsengang von MagForce könnte der Aktie nochmals einen Schub verleihen und vor allem die Aufmerksamkeit auf die feine Beteiligungsgesellschaft aus Frankfurt richten.


Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen die Gewinne bei der Nanostart-Aktie laufen zu lassen. (Analyse vom 18.09.2007) (18.09.2007/ac/a/nw)


 

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