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Autor | Geldanlage-Report Analyst | Bewertung bei 1 Stimme(n): | ![]() |
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| Erstellt am: | 05.03.08 09:03 | Antworten: | 0 | ||
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Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Geldanlage-Report" empfehlen bei der Aktie von KWS SAAT (ISIN DE0007074007/ WKN 707400) einen charttechnischen Ausbruch abzuwarten.
Von Altersschwäche keine Spur - dem 156 Jahre alten deutschen Traditionsunternehmen gehe es so gut wie noch nie - Agrarboom und Biokraftstoffen sei Dank.
Die Kursdatenbanken würden die Marktkapitalisierung von K+S Saat am Donnerstag nach Börsenschluss mit 999,9 Millionen Euro ausweisen. Dank einer Verdreifachung des Aktienkurses in den letzten fünf Jahren sei der Hersteller von Saatgut für Mais und Zuckerrüben zu einem Milliardenkonzern gereift. Dass bisher trotzdem niemand so richtig Notiz von den Einbeckern (südliches Niedersachsen) genommen habe, habe wohl mehrere Gründe.
Zum einen fehle die Zugehörigkeit zu einem der größeren Aktienindices, zum anderen stehe man immer noch etwas im Schatten der bekannteren Mega-Konzerne Monsanto und Syngenta. Das habe für (potenzielle) Aktionäre aber durchaus einen bedeutenden Vorteil, denn nur so sei es zu erklären, dass die Aktie mit einem 2008er KGV von 22 nur in etwa halb so teuer sei wie die größeren Konkurrenten.
Ebenfalls erfreulich: Die Aktie habe in der Vergangenheit durch einen sehr konstanten Anstieg ohne größere Rücksetzer überzeugt. Sogar im jüngsten Januar-Crash sei das Papier nicht unter die vorangegangenen lokalen Tiefs aus dem November gefallen. So könne der Anleger bei KWS seine Position gut über das langsame Nachziehen der Stopp-Loss-Marken managen.
Das Traditionsunternehmen, das immer noch mehrheitlich in Familienbesitz sei (Büchting, Arend Oetker und Gisecke), profitiere durch seine globale Aufstellung auch direkt vom Boom in den Emerging Markets. Nicht weniger als 45 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften seien inzwischen angeschlossen.
Auch der Spagat zwischen dem Einsatz gentechnischer Verfahren zur Optimierung und Weiterentwicklung des Saatgutes einerseits und dem gleichzeitigen Vertrieb von Saatgut für die Ökolandwirtschaft andererseits, gelinge bisher gut. Zwar dürfte auch KWS der schwächelnde US-Dollar zu schaffen machen, andererseits erziele man aber mehr als die Hälfte des Gruppenumsatzes mit Saatgut für Mais. Und der Maispreis seinerseits marschiere gerade von Hoch zu Hoch.
Nach einer doppelten W-Formation in der Range zwischen 120 und 160 Euro habe die Aktie im Wochenverlauf einen Ausbruchsversuch auf neue Allzeithochs gestartet, der aber abverkauft worden sei. Bereits Ende Oktober sei KWS an dieser Marke gescheitert. Dies sei charttechnisch eher negativ.
Die Aktie von KWS SAAT bleibt vor dem Hintergrund des anhaltenden Agrarbooms und eines 2008er KGV von 22 aussichtsreich, allerdings sollte vor dem Kauf ein charttechnischer Ausbruch abgewartet werden, so die Experten vom "Geldanlage-Report". (Analyse vom 05.03.2008) (05.03.2008/ac/a/nw)
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