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Autor | OPEN-MARKET-REPORT Analyst | Bewertung bei 0 Stimme(n): | ![]() |
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| Erstellt am: | 30.11.07 08:32 | Antworten: | 0 | ||
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Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Auch wenn die Aktie von FLUXX (ISIN DE000A0JRU67/ WKN A0JRU6) auf den ersten Blick kein Schnäppchen ist, greifen spekulative Anleger zu, so die Experten von "OPEN-MARKET-REPORT".
Bislang schwebe der zur Abstimmung stehende Glücksspielstaatsvertrag wie ein Damoklesschwert über der Branche. Dieser würde, sofern er am 1. Januar 2008 in Kraft trete, privaten Anbietern die Geschäftsgrundlage entziehen. Sie dürften nicht mehr als Vermittler staatlicher Lotterieprodukte auftreten. Doch bislang habe lediglich ein Bundesland das Zustimmungs- und Ausführungsgesetz verabschiedet. Es würden sich die Zweifel mehren, ob die wenigen Wochen bis Jahresende ausreichen würden. Dennoch habe sich das Unternehmen frühzeitig positioniert und setze verstärkt auf das Auslandsgeschäft und Produkte, die mit der staatlichen Lotterie nichts zu tun hätten.
Erst vor wenigen Wochen habe die FLUXX-Tochter JAXX UK das Sportwettenangebot in Großbritannien gelauncht. Unter der Domain JAXX.com stehe ab sofort ein umfangreiches Portfolio von Wetten auf Sportevents bereit. Als Vermarktungspartner habe AOL UK gewonnen werden können. Hinzu komme, dass FLUXX eine Lizenz für ein britisches Online-Casino erhalten habe. Darüber hinaus engagiere sich FLUXX weiterhin in Deutschland. Mit der Übernahme von 25,4 Prozent der sportwetten.de-Anteile und einem Übernahmeangebot für die restlichen Scheine versuche FLUXX das Geschäft mit Pferdewetten auszubauen.
Infolge dieser Schritte werde im kommenden Jahr mit der Rückkehr in die schwarzen Zahlen gerechnet. Bereits im laufenden Geschäftsjahr werde ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt. In den ersten neun Monaten habe aufgrund von Sondereffekten noch ein Minus von 4,5 Millionen Euro angestanden. Der "OPEN-MARKET-REPORT" rechne für 2008 mit einem Gewinn von 0,10 Euro je Aktie.
FLUXX ist mit einem KGV von 33 für 2008 auf den ersten Blick kein Schnäppchen, dennoch greifen spekulative Anleger zu, so die Experten von "OPEN-MARKET-REPORT". Aufgrund der vom Glücksspielstaatsvertrag ausgehenden Risiken jedoch sollte der Stoppkurs konsequent eingehalten werden. Das Kursziel sehe man bei 4,80 EUR. (Ausgabe 48) (30.11.2007/ac/a/nw)
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