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Autor | SES Research | Bewertung bei 2 Stimme(n): | ![]() |
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| Erstellt am: | 28.05.08 14:43 | Antworten: | 0 | ||
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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Jochen Reichert, Analyst von SES Research, empfiehlt die Aktie von FLUXX (ISIN DE000A0JRU67/ WKN A0JRU6) nach wie vor zu halten.
Im abgelaufenen Quartal habe FLUXX den Umsatzanteil aus dem Wettgeschäft weiter erhöhen können. Der Umsatz in Q1/08 sei gegenüber dem Vorjahresquartal um 100% auf EUR 28,2 Mio. gestiegen und habe damit knapp 10% über den Erwartungen (EUR 26,4 Mio.) gelegen. Davon seien EUR 22,3 Mio. (SESe: EUR 20,5 Mio.) bzw. 79% mit Sportwetten und 21% mit Lotterieprodukten erzielt worden. Der Sportwettenumsatz teile sich wiederum auf die im letzten Jahr akquirierte sportwetten.de AG (FLUXX halte derzeit einen Anteil von rund 63%) sowie auf die Konzerntochter Mybet auf.
sportwetten.de (im Wesentlichen Pferdewetten) habe mit EUR 7,1 Mio. (knapp 32%) und Mybet mit EUR 15,2 Mio. (68%) zum Sportwettenumsatz beigetragen. Bemerkenswert daran sei, dass Pferdewetten in Deutschland nicht dem Verbot unterliegen würden und damit nicht vom Glücksspielstaatsvertrag betroffen seien. Der Umsatz von Mybet habe sich im Vergleich zu Q1/07 von EUR 7,6 Mio. auf EUR 15,2 Mio. nahezu verdoppelt und habe damit deutlich besser gelegen als erwartet (EUR 13,2 Mio.). Das starke Umsatzwachstum sollte vorwiegend außerhalb Deutschlands erzielt worden sein und sei somit nicht vom Glücksspielstaatsvertrag betroffen.
Der Lottobereich (Vermittlung und Tippgemeinschaften) dagegen stagniere. Dies sei auf zwei Ursachen zurückzuführen. Zum einen werde durch das Inkrafttreten des deutschen Glücksspielstaatsvertrages die Neukundengewinnung massiv behindert. Zum anderen habe FLUXX das Wachstum im Bereich Tippgemeinschaften gegenüber den vorangegangenen Quartalen zurückgefahren. Der Umsatz des Lottobereichs habe bei EUR 6 Mio. (Q1/07: EUR 6 Mio.) gelegen. Diese würden sich auf Provisionen (EUR 1,1 Mio.; +2%) sowie Handlinggebühren (EUR 4,8 Mio.; +12%) aufteilen. Aufgrund des hohen Anteils der Handlinggebühren sollte der Großteil der Umsätze mit Tippgemeinschaftsprodukten erwirtschaftet worden sein.
Das EBIT habe gegenüber dem Vorjahresquartal von EUR minus 0,8 Mio. auf EUR minus 0,4 Mio. verbessert werden können. Zu berücksichtigen dabei sei, dass ein Großteil auf Anlaufverluste in UK zurückzuführen sei.
FLUXX setze die Strategie, unabhängig vom deutschen Lotto zu werden, konsequent um. In Spanien sei ein Tippgemeinschaftenprodukt auf Basis von Euromillionen lanciert worden. Mit JAXX UK seien erste Sportwetten-Aktivitäten in UK gestartet worden (AOL und Lycos als Partner). Durch die Akquisition von sportwetten.de habe sich FLUXX eine starke Position im Bereich Pferdewetten gesichert. Schließlich habe der Sportwettenbereich über Mybet mit einem Umsatzwachstum von rund 100% erneut stark ausgebaut werden können.
Die anstehende Fußball-EM dürfte bei FLUXX zu einem deutlichen Schub im Wettvolumen sorgen. Wie hoch der hieraus resultierende EBIT-Effekt ausfalle, hänge im hohen Maße von der Anzahl so genannter Favoritensiege ab. Mit einem KGV von 24 auf Basis der Prognosen für 2009 sei die Aktie derzeit angemessen bezahlt.
Das Rating der Analysten von SES Research für die FLUXX-Aktie lautet weiter "halten". Das Kursziel werde bei EUR 3,40 gesehen. (Analyse vom 28.05.2008) (28.05.2008/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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