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Analyse/ Meinung: Ericsson "buy"

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Autor SEB Analyst Bewertung bei 1 Stimme(n): Weitere Beiträge von diesem Autor
Erstellt am: 24.07.08 11:14 Antworten: 0
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Analyse/ Meinung: Ericsson "buy"

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Analystin der SEB, Oana Floares, bewertet die Ericsson-Aktie (ISIN SE0000108656/ WKN 850001) mit dem Rating "buy".


Der Umsatz habe im abgelaufenen 2. Quartal um 1,9% gegenüber dem Vorjahr (währungsbereinigt: +7,0%) auf 48,5 Mrd. SEK (Schwedische Krone) zugenommen. Während die Netzwerk-Sparte erste Schwächeanzeichen gezeigt habe (-1,1%), hätten sich die Professional Services mit +7,9% sowie Multimedia (+15,1%) weiterhin sehr dynamisch entwickeln können. Das EBIT in Höhe von 2,9 (VJ: 9,2) Mrd. SEK sei erneut zurückgegangen, gedrückt von Aufwendungen für den Bau neuer Netzwerke, von erhöhten F&E-Ausgaben, Abschreibungen auf Akquisitionen sowie Restrukturierungsaufwendungen.


Auch habe Sony Ericsson diesmal operativ nichts beitragen können, dort seien die Erlöse um 9% gegenüber dem Vorjahr (Mengen: -2% und Preise -7%) gesunken. Per saldo habe Ericsson einen Gewinn von 2,0 Mrd. SEK nach 6,5 Mrd. SEK im Vorjahr ausgewiesen. Im weiteren Geschäftsverlauf sollten die Triple Play-Nachfrage im US-Raum sowie die anhaltend gute Entwicklung in Asien die Stagnation in Westeuropa wettmachen. Die Signale würden die Analysten zwar auf der Erlösseite weiterhin als verhalten positiv werten; die Ertragsseite sollte jedoch gedrückt bleiben.


Die Analysten würden für das laufende Geschäftsjahr von einer positiven Entwicklung bei den Dienstleistungen (dank des hohen Kundenanteils in den Wachstumsmärkten) und Multimedia ausgehen. Die Ertragsdynamik dürfte dann ab 2009 sukzessive zurückkehren. Zu den positiven Aspekten würden die soliden Bilanzverhältnisse (EK-Quote bei 55% und liquiden Mittel einschließlich kurzfristiger Anlagen von 57 Mrd. SEK) sowie die hohe Dividendenrendite gehören.


Die Netzwerk-Sparte dürfte auch in diesem Jahr beinahe stagnieren. Mittelfristig sollten allerdings die anstehenden Infrastrukturinvestitionen in den Emerging Markets für Auftrieb sorgen. Die Ausgabebereitschaft der Mobilfunkkunden könnte zunächst weiter zurückgehen; der Kampf um Marktanteile und Preisdruck würden weiter zunehmen. Zu den negativen Aspekten gehöre die einseitige Orientierung im Mobilfunkbereich (hoch-preisig & Westeuropa). Die Analysten würden davon ausgehen, dass sich Sony Ericsson in diesem Jahr belastend auf das operative Konzernergebnis auswirke.


Operativ müsse sich das Management noch beweisen und den Fokus auf Einsparungen deutlich verstärken. Die geplanten Kostensenkungen von 4 Mrd. SEK würden dabei wohl erst ab 2009 greifen. Diese sollten jedoch zunächst von Restrukturierungskosten in gleicher Höhe aufgezehrt werden.


Die Analysten hätten ihre Erlös- sowie Ertragsschätzungen nach unten angepasst und würden das Kursziel weiter auf 77,00 SEK (bisher: 82,50 SEK) senken.


Die Analysten der SEB stufen die Ericsson-Aktie mit "buy" ein. (Analyse vom 24.07.2008) (24.07.2008/ac/a/a)


Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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