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Markus Fugmann: 09.01.09 12:14 Marktausblick vom 09.01.09... |
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Norbert Lohrke: 09.01.09 09:01 Allianz auf Staatskosten |
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Markus Fugmann: 08.01.09 12:31 Marktausblick vom 08.01.09... |
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Autor | Nord LB | Bewertung bei 0 Stimme(n): | ![]() |
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| Erstellt am: | 02.09.08 17:19 | Antworten: | 0 | ||
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Hannover (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Nord LB, Michael Seufert, erhöht sein Rating für die Aktien der Commerzbank (ISIN DE0008032004/ WKN 803200) von zuvor "halten" auf jetzt "kaufen".
Die Commerzbank erhalte den Zuschlag für die Übernahme der Dresdner Bank. Die Eckdaten der Übereinkunft lägen im Großen und Ganzen im Rahmen der Erwartungen. Der Kaufpreis betrage insgesamt 8,8 Milliarden Euro. Zusätzlich setze die Commerzbank 975 Millionen Euro zur Absicherung von Risikopositionen der Dresdner ein, die bei Nichtausnutzung im Jahr 2018 der Allianz zufallen würden. Die Finanzierung der Transaktion erfolge neben der Ausgabe neuer Aktien im Wert von 8,1 Milliarden Euro auch über den Transfer der Fondstochter cominvest zur Allianz.
Die Übernahme erfolge in zwei Schritten. Bis spätestens Anfang 2009 solle die Commerzbank über 60,2% der Anteile der Dresdner Bank verfügen. Eine außerordentliche Hauptversammlung im Februar 2009 solle dann den Weg für eine Kapitalerhöhung und den abschließenden Aktientausch freimachen, der für das zweite Halbjahr 2009 vorgesehen sei. Dabei stocke die Commerzbank ihren Anteil an der Dresdner Bank auf 100% auf. Im Gegenzug erhalte die Allianz Commerzbank-Aktien im Gegenwert von ca. 3,15 Milliarden Euro, wodurch ihre Beteiligung an der Commerzbank auf knapp unter 30% zunehmen werde.
Das fusionierte Institut solle anfangs 67.000 Mitarbeiter haben, von denen 9.000 bis 2012 eingespart werden sollten. Beim Filialnetz sei eine Reduzierung von zunächst 1.540 auf 1.200 Einheiten vorgesehen. Den Barwert der Synergien setze das Management mit 5 Milliarden Euro an. Dem würden erwartete Restrukturierungskosten in Höhe von 2 Milliarden Euro gegenüberstehen. Diese sollten vollständig in 2009 verbucht werden. Ab 2011 rechne man mit einem positiven Beitrag zum Gewinn je Aktie aus der Transaktion.
Die Commerzbank steige mit der Übernahme zum zweiten nationalen Champion hinter der Deutschen Bank auf. Die Aufstellung auf dem Heimatmarkt werde deutlich verbreitert. Damit werde auch die Basis für eine weitere Expansion in ausländische Wachstumsmärkte gelegt. Die Umsetzungsrisiken bei Fusionen dürften zwar nicht unterschätzt werden, doch würden die eindeutige Zielrichtung und klare Verteilung der Führungsrolle wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen Zusammenschluss darstellen. Der deutliche Kursrutsch nach der Fusionsbekanntgabe erscheine übertrieben.
Die Analysten der Nord LB erhöhen ihr Rating für die Aktien der Commerzbank von zuvor "halten" auf jetzt "kaufen". (Analyse vom 02.09.2008) (02.09.2008/ac/a/d)
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