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Analyse/ Meinung: Bayer Depotaufnahme

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Autor Wertpapierspezialist Vermögensbetreuung Bewertung bei 0 Stimme(n): Weitere Beiträge von diesem Autor
Erstellt am: 08.07.08 10:15 Antworten: 0
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Analyse/ Meinung: Bayer Depotaufnahme

Karlsruhe (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der Volksbank Karlsruhe haben die Aktie von Bayer (ISIN DE0005752000/ WKN 575200) am 30.06.2008 bei einem Kurs von 52,05 EUR in ihr Musterdepot aufgenommen.


Mit einem ausgezeichneten 1. Quartal sei der Bayer-Konzern in das Geschäftsjahr 2008 gestartet und habe damit die positive Entwicklung des Vorjahres fortgesetzt. Der Umsatz sei um 2,4 Prozent auf 8.536 Mio. EUR (VJ: 8.335 Mio. EUR) gestiegen. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte entspreche dies einem Zuwachs um 6,9 Prozent. Hierzu hätten vor allem CropScience mit +14,8 Prozent und HealthCare mit +8,6 Prozent beigetragen. MaterialScience habe auf dem Vorjahresniveau (+0,6 Prozent) gelegen.


Das EBITDA vor Sondereinflüssen habe für die ersten drei Monate um 9,8 Prozent auf 2.185 Mio. EUR (VJ: 1.990 Mio. EUR) gesteigert werden können - trotz einer ungünstigen Entwicklung der Wechselkurse. HealthCare habe dabei einen Zuwachs um 10,8 Prozent auf 1.050 Mio. EUR (VJ: 948 Mio. EUR) erzielt. CropScience habe sein Ergebnis um 22,1 Prozent auf 713 Mio. EUR verbessern können (VJ: 584 Mio. EUR). Bei MaterialScience habe das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA mit 407 Mio. EUR (VJ: 409 Mio. EUR) auf dem Vorjahresniveau gelegen. Das EBITDA habe für den Konzern 2.055 Mio. EUR (+15,8 Prozent) betragen.


Das EBIT vor Sondereinflüssen sei im 1. Quartal 2008 um 8,9 Prozent auf 1.497 Mio. EUR (VJ: 1.375 Mio. EUR) gewachsen. Die Sondereinflüsse hätten insgesamt -154 Mio. EUR (VJ: -200 Mio. EUR) betragen und seien mit -100 Mio. EUR (VJ: -139 Mio. EUR) auf den Erwerb von Schering sowie mit -54 Mio. EUR (VJ: -39 Mio. EUR) auf das Kostenstruktur-Programm bei CropScience entfallen. Das EBIT habe sich um 14,3 Prozent auf 1.343 Mio. EUR (VJ: 1.175 Mio. EUR) erhöht.


Unter Berücksichtigung eines Finanzergebnisses von -275 Mio. EUR (VJ: -218 Mio. EUR) habe sich das Ergebnis vor Ertragsteuern auf 1.068 Mio. EUR (VJ: 957 Mio. EUR) belaufen. Das Finanzergebnis beinhalte ein Zinsergebnis von -189 Mio. EUR (VJ: -156 Mio. EUR). Der Anstieg habe insbesondere auf der vorzeitigen Tilgung einer US-Anleihe beruht. Nach Abzug eines Steueraufwands von 306 Mio. EUR (VJ: 301 Mio. EUR) habe der Leverkusener Konzern ein Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft von 762 Mio. EUR (VJ: 656 Mio. EUR) erreicht.


Das Konzernergebnis im 1. Quartal 2008 entspreche mit 762 Mio. EUR dem Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft. Das Konzernergebnis der Vorjahresperiode in Höhe von 2.809 Mio. EUR habe ein Ergebnis aus nicht fortzuführendem Geschäft von 2.154 Mio. EUR enthalten, das im Wesentlichen die Veräußerungserlöse des Diagnostika-Geschäfts beinhaltet habe. Das Ergebnis je Aktie betrage 0,96 EUR (VJ: 3,44 EUR). Das bereinigte Konzernergebnis je Aktie sei auf 1,44 EUR (VJ: 1,26 EUR) verbessert worden.


Der Brutto-Cashflow habe im 1. Quartal 2008 mit 1.651 Mio. EUR um 17,0 Prozent über dem Vorjahreswert von 1.411 Mio. EUR gelegen. Trotz einer erhöhten Mittelbindung im Working Capital sei der Netto-Cashflow auf 528 Mio. EUR (+40,8 Prozent) gestiegen. Die Nettoverschuldung zum 31, März 2008 habe 12,1 Mrd. EUR (per 31, Dezember 2007: 12,2 Mrd. EUR) betragen. Die Nettopensionsverpflichtungen als Saldo von Pensionsverpflichtungen und Planvermögen seien im Vergleich zum 31. Dezember 2007 vor allem aufgrund gestiegener langfristiger Kapitalmarktzinsen um 0,9 Mrd. EUR auf 4,1 Mrd. EUR zurückgegangen.


Die Analysten der Volksbank Karlsruhe haben die Bayer-Aktie in ihr Musterdepot integriert. (Ausgabe vom 07.07.2008) (08.07.2008/ac/a/d)


Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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