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Thomas Grüner: 17.05.08 12:57 Bearkeil oder Ausbruch? |
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Markus Fugmann: 16.05.08 11:41 Marktausblick vom 16.05.08 |
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Norbert Lohrke: 16.05.08 08:57 New Economy, Old Economy |
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Autor | HSBC Trinkaus & Burkhardt | Bewertung bei 0 Stimme(n): | ![]() |
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| Erstellt am: | 09.05.08 09:51 | Antworten: | 0 | ||
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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Dynamik im Industriesektor der Eurozone hat bereits nachgelassen, und auch für die kommenden Monate zeichnet sich den Sentimentumfragen zufolge eine spürbare Abschwächung ab, berichten die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Der Blick auf die großen Länder der Währungsunion zeige allerdings deutliche Unterschiede auf: Während Deutschland bei der Industrieproduktion in der gesamten Währungsunion seine Vorreiterrolle behalte, hinke insbesondere Italien im Kreise der "Schwergewichte" dem Durchschnitt deutlich hinterher. Die französische Industrieproduktion bleibe zwar wie Deutschland auf einem Aufwärtskurs, allerdings mit einer deutlich schwächeren Dynamik. So würde der von den Analysten - für die heutige Veröffentlichung - erwartete Monatsrückgang im März um 0,2% ein Plus der französischen Industrieproduktion von rund 0,6% gegenüber dem Vorquartal im ersten Vierteljahr 2008 zur Folge haben.
Zum Vergleich: Die gestrigen Zahlen hätten gezeigt, dass in Deutschland die Industrieproduktion im März zwar um 0,5% gegenüber dem Vormonat zurückgegangen sei, aufgrund der kräftigen Monatszuwächse zu Jahresbeginn hier jedoch ein Quartalsplus von 2,3% verbucht worden sei.
Insgesamt würden aber die rückläufigen Auftragseingänge und die Stimmungsumfragen unter den Unternehmen im Industriesektor in der gesamten Eurozone eine Wachstumsabkühlung signalisieren. Gegenwind würden die Unternehmen zudem durch eine strengere Kreditvergabe seitens der Geschäftsbanken bekommen. Im Rahmen der quartalsweise durchgeführten Umfrage der EZB unter den Banken in der Eurozone ("Bank Lending Survey") dürften die Kreditinstitute im zweiten Quartal 2008 von einer weiteren Verschärfung der Kreditkonditionen berichten.
Die USA könnten derweil nicht den schwachen Außenwert des US-Dollars nutzen, um ihr Handelsbilanzdefizit zu reduzieren. So sollten sich aufgrund der anhaltenden Energiepreisanstiege die Importe im März verteuert und damit den von den Analysten erwarteten leichten Anstieg der Exporte überkompensiert haben. Per saldo würden die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt für März mit einer Ausweitung des US-Handelsbilanzdefizits von 62,3 Mrd. USD auf 64,5 Mrd. USD rechnen. (09.05.2008/ac/a/m)
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