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Analyse/ Meinung: Emerging Markets Leitzinsen akt. Entwicklung

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Autor cominvest Analyst Bewertung bei 0 Stimme(n): Weitere Beiträge von diesem Autor
Erstellt am: 13.08.07 13:04 Antworten: 0
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Analyse/ Meinung: Emerging Markets Leitzinsen akt. Entwicklung

Haar (aktiencheck.de AG) - Die südafrikanische Notenbank dürfte sich bei der geldpolitischen Entscheidung in diesem Monat klar auf das Inflationsziel konzentrieren, berichten die Analysten von cominvest.


Spekulationen, dass ein festerer Südafrikanischer Rand die Notenbank zur Zurückhaltung bewege, würden die Analysten nicht für wahrscheinlich halten, da die Notenbank das aufgebaute in- und ausländische Vertrauen der Investoren nicht gefährden dürfte. Schließlich sei die Erreichung des Inflationsziels von 3 bis 6% das geldpolitische Ziel der Notenbank, und im gesamten zweiten Quartal bewege sich Inflationsrate am bzw. über dem oberen Rand des Zielkorridors. Der Leitzins werde daher vermutlich in diesem Monat ein weiteres Mal um 50 Basispunkte auf 10% angehoben.


Dieser Schritt werde zusammen mit dem festeren Rand voraussichtlich ausreichen, um die preistreibenden Effekte ausgehend von den erhöhten Energiepreisen und der kräftigen binnenwirtschaftlichen Dynamik zu dämpfen. Der Rand dürfte von dem höheren Zinsniveau unterstützt werden. Temporäre Belastungen würden vor allem aus Stimmungsschwankungen an den Märkten resultieren.


In Ungarn würden die Analysten trotz der Beibehaltung der Leitzinsen im letzten Monat bei der geldpolitischen Sitzung in diesem Monat mit einer erneuten Zinssenkung um 25 Basispunkte auf 7,5% rechnen. Andernfalls dürfte an den Märkten Unsicherheit über die Kommunikation der Notenbank entstehen, da die Äußerungen nach der letzten Sitzung in Richtung Zinssenkung interpretiert worden seien. Zudem dürfte die Regierung auf eine Lockerung der Geldpolitik warten, da die deutliche Konjunkturabschwächung das Vorantreiben struktureller Ausgabenkürzungen politisch erschwere.


Darüber hinaus würden konstante Zinsen den festen Ungarischen Forint untermauern, der zusätzlich dämpfend wirke. Positiv könne sich die Verlangsamung der binnenwirtschaftlichen Dynamik im Hinblick auf das Leistungsbilanzdefizit auswirken, das sich schrittweise verringern sollte. Dies entschärfe einen Risikofaktor, der kurzfristig insbesondere die Währung belasten könne. (13.08.2007/ac/a/m)


 

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