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Autor | DekaBank Analyst | Bewertung bei 0 Stimme(n): | ![]() |
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| Erstellt am: | 11.07.07 10:33 | Antworten: | 0 | ||
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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die US-Rohöllagerbestände wurden in der vergangenen Woche um 1,5 Mio. Barrels abgebaut, die Heizöl- und Diesellagerbestände um 0,8 Mio. Barrels aufgestockt, so die Analysten der DekaBank.
Die Benzinvorräte hätten ein Plus von 1,1 Mio. Barrels verzeichnet und zusammen mit dem minimalen Anstieg der Kapazitätsauslastung der US-Ölraffinerien auf 90,2% dürfte damit ein Hauch von Entspannung in den engen US-Benzinmarkt einkehren.
Der am 9. Juli veröffentlichte und auf die nächsten fünf Jahre ausgerichtete Ölmarktbericht der Internationalen Energieagentur IEA habe vor einer langfristigen Knappheit am Ölmarkt gewarnt und die zunehmende Abhängigkeit der Ölverbraucher vom OPEC-Angebot betont. Der "bullishe" Ton habe jedoch die Märkte nicht verunsichert, der Rohölpreis habe kaum auf die zum Teil zugespitzten Formulierungen des Berichts reagiert, da die Hauptaussage, dass sich der Ölmarkt in den kommenden Jahren weiter einengen werde, keine neue Information dargestellt habe.
Die Rohölspekulanten seien in der vergangenen Woche so stark netto-long positioniert gewesen, wie in dem Datenerfassungszeitraum seit 1983 noch nie. Mangels neuer geopolitischer Unsicherheiten scheine sich "plötzlich" der Glaube an die fundamentale Enge des Marktes durchgeschlagen zu haben. Eine solch hohe Netto-Long-Positionierung berge freilich ein nicht zu unterschätzendes Abwärtsrisiko für die Ölnotierung. (11.07.2007/ac/a/m)
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