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Norbert Lohrke: 07.01.09 09:07 Bankenopfer Merckle |
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Norbert Lohrke: 06.01.09 08:49 Kiel und Herford sind überall |
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Autor | Helaba Analyst | Bewertung bei 2 Stimme(n): | ![]() |
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| Erstellt am: | 11.07.07 10:50 | Antworten: | 0 | ||
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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Ängste, die Krise am US-Immobilienmarkt könne zu einer deutlichen Konjunkturabkühlung führen, ließen die Kurse internationaler Staatsanleihen regelrecht explodieren, berichten die Analysten der Helaba.
Umschichtungen aus risikoreichen Anlagen in den sicheren Hafen der Staatstitel, herbe Verluste an den Aktienbörsen, ein düsterer Ausblick von S&P für den amerikanischen Häusermarkt und Gerüchte von Schieflagen einiger nordamerikanischer Banken und Hedgefonds im Zusammenhang mit Investments im Subprime-Segment habe den Druck auf die Renditen verstärkt. Gesucht gewesen seien angesichts des attraktiven Renditeniveaus besonders lang laufende Titel. Spanische Cedulas seien dagegen wegen der weiter fallenden Immobilienpreise und damit verbundener möglicher Probleme bei den Banken besser offeriert gewesen und hätten nur wenige Käufer gefunden.
Bund (110,82) und Bobl (106,15) hätten 84 bzw. 47 Stellen fester geschlossen, der Schatz (102,54) sei 14 Ticks höher aus dem Handel gegangen. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe sei auf 4,57% gefallen, der Renditeabstand zwischen 2- und 10-jährigen Bundesanleihen habe sich auf 11,6 BP ermäßigt. 10-jährige US-Treasuries würden heute Morgen 14 BP niedriger bei 5,01% rentieren, der JGB-Future (131,85) lege 54 Ticks zu. Der Euro klettere über 1,374 USD, der Preis für das Barrel Öl steige weiter auf jetzt 72,65 Dollar.
Heute sei der Datenkalender leer. Damit konzentriere sich das Interesse weiter auf Nachrichten aus dem Kreditmarkt und die Entwicklung am Devisenmarkt. Der Euro sei bedingt durch die schlechteren Perspektiven für die US-Wirtschaft aus seiner Handelsspanne nach oben ausgebrochen und habe auch von FED-Präsident Bernanke durch seiner Rede zum Thema "Inflation" nicht eingefangen werden können. Er habe die Bedeutung der Inflationserwartungen, die eingedämmt werden müssten, betont. Am Primärmarkt stocke die Finanzagentur des Bundes heute 2-jährige Schatzanweisungen um 7 Mrd., Portugal 30-jährige Titel um 750 Mio. Euro auf.
Der Bund-Future habe nach kurzem Zögern zu einer Aufwärtsbewegung angesetzt, wie die Analysten sie lange Zeit nicht gesehen hätten. Zum Schluss (110,82) am Tageshoch habe er, begleitet von hohen Umsätzen (1.857K), einen Gewinn von 84 Stellen verbucht. Damit liege die Vermutung nahe, dass der Doppelboden bei 109,66 bzw. 109,77 auf geraume Zeit Bestand habe und sich die Aufwärtsbewegung fortsetze. Eine Bestätigung dafür würden die Analysten mit Überschreiten des Widerstandes bei 111,39 erhalten. Zuvor treffe der Kontrakt bei 111,14 und 111,25 auf die nächsten Barrieren. Die Indikatoren auf Tagesbasis hätten alle nach oben gedreht und seien eindeutig positiv zu werten. Auch auf Wochenbasis helle sich das Bild zunehmend auf. Im Stundenbereich würden die Analysten allerdings überkauftes Niveau erreichen, würden aber bisher keine Verkaufsignale erhalten. Unterstützungen erhalte der Markt bei 110,82 (Gap), 110,71 und 110,63 (Fibonacci). Schwächephasen könnten zum Einstieg genutzt werden, 110,47 sollte nicht unterschritten werden. (11.07.2007/ac/a/m)
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