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Markus Fugmann: 06.01.09 11:43 Marktausblick vom 06.01.09... |
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Norbert Lohrke: 06.01.09 08:49 Kiel und Herford sind überall |
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Stephan Feuerstein: 05.01.09 21:37 Wird in 2009 alles besser? |
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Autor | HypoVereinsbank Analyst | Bewertung bei 0 Stimme(n): | ![]() |
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| Erstellt am: | 10.07.07 10:22 | Antworten: | 0 | ||
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München (aktiencheck.de AG) - In nahezu allen G10-Staaten, außer in den USA, sind die Zentralbanken auf geldpolitischem Straffungskurs oder schließen zumindest weitere Zinsanhebungen nicht aus, so die Analysten der HypoVereinsbank.
Das mache dem USD insgesamt schwer zu schaffen. Zwar habe auch die FED einen so genannten "Tightening Bias", aber dieser werde im Allgemeinen lediglich als formal betrachtet. Jedenfalls stünden auf absehbare Zeit keine Zinserhöhungen der FED ins Haus. Ob diese globale Sichtweise sozusagen Top-Down auf die einzelnen Paritäten, insbesondere EUR/USD, heruntergebrochen werden könne, sei sicher diskussionswürdig. Vor allem deshalb, weil EUR/USD schon auf einem ähnlichen Niveau anzutreffen gewesen sei, als immerhin noch US-Rezessionsängste bestanden und FED-Zinssenkungen grundsätzlich nicht auszuschließen gewesen seien. Zudem würden die FX-Märkte, gemessen an der Einpreisung der Geldmarktfutures, ein doch recht extremes Front-Running betreiben.
Ob und wann die Devisenmärkte zu dem Schluss kämen, dass der USD insbesondere gegenüber dem Euro seit einigen Wochen, wenn nicht gar Monaten, bereits ausreichend schwach notiere, sei gegenwärtig schwer einzuschätzen. Wie die Analysten der HypoVereinsbank gestern berichtet hätten, könnte die Nähe zum Allzeit-Hoch um 1,3683 eine zusätzliche Eigendynamik entwickeln. Sie würden diese psychologische Zugkraft keinesfalls unterschätzen, selbst wenn keine speziell auslösenden Faktoren auftauchen sollten.
Bernanke könnte heute Abend bei seiner Rede zum Thema Inflation sicher erneut die Zweifel der FED am Erreichen nachhaltiger Preisstabilität zum Ausdruck bringen und die Notwendigkeit weiterer Beweise für dauerhaft gemäßigte Verbraucherpreise betonen. Das wäre allerdings nicht mehr als jenes, was man aus dem letzten FOMC-Statement kenne. Daher dürfte die Schubkraft für den USD auf ein Minimum begrenzt bleiben. Fatal für den USD wäre es im gegenwärtigen Stimmungsumfeld, wenn Bernanke eine allgemeine Rede über Inflationsrisiken halten würde, ohne auf die aktuelle Geldpolitik der FED Bezug zu nehmen. Ein derartiges Ausklammern der marktbewegenden Fragen könnte sogar als Einladung zu weiteren USD-Abgaben verstanden werden. (10.07.2007/ac/a/m)
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