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Norbert Lohrke: 06.01.09 08:49 Kiel und Herford sind überall |
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Stephan Feuerstein: 05.01.09 21:37 Wird in 2009 alles besser? |
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Autor | HypoVereinsbank Analyst | Bewertung bei 0 Stimme(n): | ![]() |
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| Erstellt am: | 15.06.07 09:43 | Antworten: | 0 | ||
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München (aktiencheck.de AG) - Die Schweizer Nationalbank (SNB) hat erwartungsgemäß ihren Zielkorridor für den 3M-Libor um 25 BP auf 2,00 bis 3,00% angehoben und die Wachstumsprognosen für 2007 deutlich nach oben revidiert, berichten die Analysten der HypoVereinsbank.
Die Inflationserwartungen seien ebenfalls, allerdings nur recht mäßig, aufwärts korrigiert worden. Darüber hinaus habe die SNB weitere Zinsschritte in Aussicht gestellt, die sie jedoch nicht mehr unter dem Gesichtspunkt einer geldpolitischen Normalisierung vollziehen würde. Als Voraussetzung zusätzlicher Straffungen habe die SNB einen unverändert dynamischen Konjunkturverlauf oder eine Lockerung der geldpolitischen Rahmenbedingungen durch den Wechselkurs des Schweizer Franken genannt.
Insgesamt habe die SNB nichts geliefert, das die Franken-Bären habe erschrecken können, zumal Leitzinsanhebungen bis 3,00% bereits an den Geldmärkten eingepreist seien. Direkte Verbalinterventionen der Herren Roth und Jordan zugunsten eines stärkeren Franken seien ebenso ausgeblieben. Jordan habe lediglich auf die Risiken von Einweg-Wetten hingewiesen und gemeint, der dem schwachen Franken zugrunde liegende Risikoappetit der FX-Märkte könnte sich auch drehen. Wenig hilfreich sei zudem seine Aussage gewesen, die SNB hätte weder ein Wechselkursziel noch eine Schmerzgrenze.
Solange internationale Investoren Carry-Trades grundsätzlich noch favorisieren würden, dürfte jegliches Korrekturpotenzial in EUR/CHF zeitlich, wie das Kursniveau betreffend, limitiert sein. Die Analysten der HypoVereinsbank würden sogar einen weiteren Anstieg über 1,6600 kurzzeitig nicht ausschließen, falls sich der Risikoappetit erneut intensiviere und die vom JPY getragene Hauptlast auf mehrere Schultern verteilt werde. (15.06.2007/ac/a/m)
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