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Autor | HypoVereinsbank Analyst | Bewertung bei 0 Stimme(n): | ![]() |
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| Erstellt am: | 15.06.07 09:35 | Antworten: | 0 | ||
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München (aktiencheck.de AG) - Die Kursbewegungen der vergangenen Tage bei EUR/USD standen eindeutig in Abhängigkeit zu den US-Renditen bzw. dem Renditedifferenzial zwischen US-Treasuries und Bunds (Transatlantic-Spread), berichten die Analysten der HypoVereinsbank.
Die landläufige Auffassung, dem sprunghaften Anstieg der langfristigen US-Zinsen lägen neu entfachte Wachstumserwartungen oder Inflationsängste zugrunde, würden die Analysten nach wie vor fundamental schwach untermauert sehen. Immerhin hätten sich die Renditen und der US-Dollar sowohl von den starken US-Einzelhandelsumsätzen, wie auch gestern von der Konsensüberschreitung bei den US-Produzentenpreisen in keiner Weise inspiriert gezeigt. Die Analysten würden darin ihre Annahme bestätigt sehen, dass der rasch erfolgte Aufwärtstrend in beiden Segmenten auf pure Zinsfantasie und/oder technische Faktoren (Stichwort: Mortgage Convexity Hedge) zurückzuführen sei.
Die erste ernsthafte Nagelprobe erfolge heute mit Bekanntgabe der US-Verbraucherpreise. Schon ein Wert im Konsensbereich dürfte ausreichen, um die US-Renditen und den US-Dollar leicht abwärts tendieren zu lassen. Bei einer Konsensunterschreitung würden die Analysten gar mit einer deutlichen Korrektur rechnen. EUR/USD betreffend entspräche dies einem Aufwärtspotenzial bis knapp 1,3400.
Sofern das Gegenteil eintrete, d. h. die US-Verbraucherpreiskernrate relativ hoch ausfalle, würden die Analysten zwar erneut steigende Renditen und ermäßigte EUR/USD-Kurse erwarten, die unter Zugrundelegung der ohnehin schon beträchtlichen Vorläufe aus den vergangenen Tagen aber zumindest keine Trendverschärfung zur Folge haben sollten. Hier läge für das Währungspaar das Maximum bei 1,3250.
In Anbetracht der Relevanz der anstehenden US-Inflationsdaten, dürften die Industrieproduktion und der Uni Michigan-Index von nachrangiger Bedeutung sein. Das US-Leistungsbilanz und die Kapitalzuflüsse würden die Analysten der HypoVereinsbank als nahezu unwichtig betrachten. (15.06.2007/ac/a/m)
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